Mit warmen und leuchtenden Farben, sinnlichen Düften mit einem Hauch von Rosenblüten und Weihrauch und der Kraft des Honigs wartet die Kosmetik des Orients auf, welche nicht nur der Nase schmeichelt, sondern auch die Schönheit verwöhnt und für ein angenehmes Körpergefühl sorgt.
Vor allem Honig und Milch sind hier die essentiellen Zutaten, da schon früher erkannt wurde, dass der Honig Feuchtigkeit bindet und Honigmasken der Haut so Frische und Spannkraft zurückgeben und spröde Lippen angenehm weich machen oder das Milch schon im Altertum als wahres Wundermittel für die Schönheit galt, da dieses die Haut samtig und seidig durch die enthaltenen Molkeproteine macht. Dank der heutigen Kosmetikprodukte muss man jedoch dazu nicht gleich zu einem Bad in Eselsmilch wie Kleopatra ansetzen oder sich Honig direkt auf die Haut auftragen sondern kann auf Badepulver die das essentielle der Milch enthalten und auf Lippenpflegestifte, Masken, Duschcremes und Shampoos mit Honigbestandteilen zurückgreifen.
Auch ein anderer Bestandteil der orientalischen Schönheit hält immer mehr in Kosmetikprodukten Einzug: Henna. Ursprünglich wurden damit nämlich nicht nur Haare und Finger eingefärbt, sondern er wurde auch als dazu genutzt um sich die Lippen, Fingernägel oder den Bauchnabel zu Schminken weshalb er auch immer öfter in ebensolchen modernen Pflegeprodukten und Schminkprodukten anzutreffen ist.
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Kajal kennt wohl jede Frau, auch wenn dieser früher eigentlich nicht zum Schminken gedacht war, sondern um die Augen vor Staub und Schmutz zu schützen. Doch der Kajal erlebte nicht nur einen Wandel bei seiner Nutzung sondern auch in Form der Anwendung – denn früher wurde der Kajal nicht wie heute mit einem Kajalstift aufgetragen, welche meist mit wohltuenden und die Haut pflegenden Ölen angereicht waren, sondern mit einem Spatel, da es ihn meist nur in Pastenform gab. Denn ganz am Anfang wurde Kajal noch aus dem Ruß von Butterschmalz, den man verbrannte, gewonnen.
Was heute wie damals noch beliebt ist sind verschiedene Essenzen der Rose, denen man nachsagt für ein körperliches Wohlbehagen zu sorgen – daher ist es kein Wunder, dass viele Produkte heute wie damals diese enthalten. Der tiefere Grund für das Allseitshoch der Rosenprodukte dürfte jedoch darin liegen, dass diese einerseits den Teint beleben und anderseits die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.
Mehr und mehr zurück kommt auch der lang gemiedene Weihrauch, und das nicht nur aufgrund seines Geruchs und im allgemeinen Trend, altes wiederzubeleben – denn Weihrauch wirkt durch die enthalten Wirkstoffe als entspannend, da diese eine tiefe Atmung bewirken was angenehm für die Seele ist. Daher ist der Weihrauch auch immer mehr in Massagecremes und Körpercremes anzutreffen und nicht mehr nur als Räucherstäbchen zum zuhause anzündeln.
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