Wenn man mal irgendwo per Initiativbewerbung bewirbt sollte man diese auf keinen Fall online per Mail schicken, sondern immer schriftlich auf dem Postweg.
Das hat weniger mit Höflichkeit zu tun, sondern eher damit, dass eMails, große Mails und Mails mit Anhängen in der Regel gelöscht werden, wenn sie nicht erwartet werden und so den Adressaten gar nicht erst erreichen. Oder sie landen im Spamordner was alles andere als ein erster guter Eindruck ist. Zudem kann es auch passieren, dass Initiativbewerbungen, die vollgestopft sind mit eMailanhängen wie Dokumenten und Zeugnissen einfach von der Firewall abgewehrt werden, da man sie als Sicherheitsrisiko ansieht.
Dem ist bei einer schriftlichen Bewerbung nicht so, denn diese kann nicht so leicht ignoriert werden.
 | :: Subbotnik :: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints |
 |
Außerdem sollte man darauf achten dass man die Bewerbung, wenn es sich um eine Initiativbewerbung handelt, dass diese nicht zu aufwendig gerät, da hie rein Anschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf ausreichend sind und diese auch in einem normalen Briefumschlag verschickt werden kann, denn Bewerbungsmappen sind gerade bei Großunternehmen eine Belastung, wenn die Bewerbungsunterlagen archiviert werden. Gefragt sind Mappen mit aufwendiger Gestaltung auf jeden Fall im Grunde nur bei Berufen, die sich um Marketing und Grafik drehen, da es bei diesen Berufsfeldern stark um Außenwirkung geht.
Falls es sich nicht um eine Initiativbewerbung handelt, und Onlinebewerbungen sogar erwünscht sind, sollte man diese bevorzugen, da Online Bewerbungen den Vorteil für Unternehmen haben, dass man alle Informationen am Rechner abrufen kann und so das Wühlen in Mappen entfällt. Normalerweise gibt es für Online Bewerbungen übrigens auch Empfangsbestätigungen, über diese wird meist innerhalb einer gesetzten Frist oder wenn diese nicht existiert, innerhalb von 4 Wochen entschieden.
Sollte man keine Empfangsbestätigung für die Online Bewerbung erhalten haben, sollte man noch einmal höflich nachfragen, nicht dass die Bewerbung „auf der Strecke geblieben“ ist – zudem gilt das noch als Interesse am Job. Was nicht als Interesse am Job gilt ist, wenn man danach noch anruft und nachzuhaken wie es jetzt um die Bewerbung stet, denn davon fühlen sich die meisten Unternehmen gestört, da sie das Gefühl haben, dass man versucht auf den Entscheidungsfindungsprozess Einfluss zu nehmen indem man drängt oder dass man wohl sonst nichts in Aussicht hat und drängeln muss.
Zurück zum eigentlichen Thema, denn man sollte man sich vor Augen halten, dass die Rückmeldequote bei den meisten Firmen auf Online Bewerbung und Initiativbewerbungen gering bis schlecht ist, bisher sind diese bei schriftlichen Bewerbungen knapp doppelt so hoch was ebenfalls gegen eine Onlinebewerbung als Initiativbewerbung spricht.
|
| |
 |
:: Subbotnik
:: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|