Wie beim regulären Kauf auch, sollte im Vorfeld genau geprüft werden, on das Haus bzw. die Wohnung einem selbst zusagt. Da gehört natürlich das gesamte Umfeld dazu. Nicht nur der Schnitt der Wohnung selbst!
Um Folgekosten ein wenig besser einschätzen zu können, empfiehlt es sich, einen Gutachter (wirklich nur dann, wenn der Kauf wirklich in Erwägung gezogen wird) einzuschalten. Der soll sich möglichst alle Unterlagen besorgen - bzw. von euch geben lassen und auch mindestens eine Objektbegehung machen. Der sollte dann einschätzen, wie viel zusätzlich noch zu investieren sein sollte.
Macht euch dann klar, wie hoch euer Gebot max. sein darf, ohne euch zu übernehmen. Und immer auch daran denken, dass idR. beim Zuschlag eine Sicherheitsleistung von 10% des Werts hinterlegt werden müssen. Sonst ist das Gebot ungültig. Aber so wie Du schreibst, spielt hier die Bank keine Rolle, so dass der Punkt erfüllt ist.
Wichtiger ist es auch zu wissen, wer aktuell in der Wohnung wohnt und wie hier weiter geplant wird. Wenn nämlich der Noch-Eigentümer (u.U. noch mit Familie) darin wohnt, kann es finanziell bzw. zeitlich auch aufwendig sein, die Immobilie selbst zu beziehen. Ihr müsst dann bereit sein, auch Menschen auf die Straße zu werfen. Es ist also immer besser, die Wohnung oder das Haus steht leer.
Das Netz sollte voll von entsprechenden Tipps ein. Daher wünsche ich euch viel Glück. Sowohl bei der Informationssuche wie auch bei einem evt. Bieterverfahren.
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