Wie Rüden das ständige Markieren abgewöhnen?
Wenn ich mit meinem Rüden spazieren gehe, ist es manchmal super anstrengend, weil er die ganze Zeit jeden Grashalm markieren möchte und man ihn teilweise gar nicht wegbekommt, ohne dass er sein Beinchen gehoben hat. Dadurch ziehen sich, eigentlich kurze, Gassirunden manchmal extrem und man hat das Gefühl, gar nicht von der Stelle zu kommen, weshalb ich da gerne etwas dran arbeiten möchte, sodass er nicht mehr den Drang hat, überall zu markieren.
Wie gewöhne ich meinem Rüden am Besten das ständige Markieren ab? Habt ihr Tipps oder Tricks, wie ich ihn davon überzeuge, dass er sowieso der "tollste" Kerl ist und nicht überall seinen Duft hinterlassen muss? Oder denkt ihr, dass ich dies nur über Verbote machen kann und sich dieser Drang sonst nicht einschränken lässt?
Warum solltest du deinem Hund klarmachen, dass er der Größte ist? Das weiß er längst, schließlich kontrolliert er deine Bewegung und das Tempo.
Ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen, warum es für dich nur Extreme gibt. Warum kennst du offensichtlich nur Verbote oder Wahnsinnsbestärkungen?
Eigentlich ist der Hund doch nun wirklich lange genug bei dir und alt genug, um gelernt zu haben, dass er sich an dir orientieren muss. Das funktioniert allerdings nicht, wenn man das "Hündchen", das sein "Beinchen" hebt, nicht wie eine Helikoptermutter umsorgt, nicht auf eine Säule stellt und nicht jeden Wunsch von "den treuen Augen" abliest.
Es wird wirklich Zeit, dass du den Hund endlich mal erziehst, statt über Hundewindeln nachzudenken, weil du zu faul und der Vierbeiner ach so ein Geschenk Gottes ist. Der sollte nun wirklich selbst wissen, wo er markieren darf und so nicht. Und dass du auf den Strecken, so Hund einfach Hund sein kann, nicht wartest. Dann ist sein Leben gleich erheblich entspannter und weil er nicht für die Führung verantwortlich ist, muss er auch nicht krampfhaft alles bepissen. Das funktioniert aber nur, wenn du deinen Job als Hundehalter machst und nicht die Verantwortung auf den Vierbeiner abwälzt.
Ich finde auch, dass man da eine klare Linie fahren muss. Am Anfang ist es natürlich wichtig, dass der Hund sich lösen kann, aber dann sollte man gehen, wenn man gehen will und sich nicht ziehen lassen oder hinführen lassen, wo der Hund hin möchte. Natürlich ist es je nach Alter des Hundes eine größere Aufgabe, wenn der Hund beispielsweise pubertär ist, aber man muss klar sein, indem was man macht. Wie läuft er denn sonst an der Leine?
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