Lasst ihr eigene Bilder bearbeiten oder bearbeitet ihr?

vom 07.01.2022, 12:10 Uhr

In den letzten Monaten habe ich mich vermehrt an die Fotografie gewagt und dabei kleine Fortschritte erzielt. Nun geht es allerdings weiter, nämlich zum Bearbeiten der Bilder. Auch hier bin ich ein extremer Anfänger und dementsprechend noch total überfordert. Nicht einmal mit Funktionen in einem Programm an sich, alleine die Auswahl des "richtigen" Programms stellt für mich eine Herausforderung dar, da das Angebot riesig ist und ich mich nicht entscheiden kann. Dementsprechend werden meine Bilder aktuell immer extern nachbearbeitet, auch wenn ich mir wünsche, dies in Zukunft selber zu können.

Bearbeitet ihr eure Bilder selbst oder beauftragt ihr jemanden damit? Falls ihr jemanden beauftragt, bezahlt ihr diese Person oder macht diese es gratis? Wünscht ihr euch, es in Zukunft selbst zu lernen?

» Wunschkonzert » Beiträge: 7064 » Talkpoints: 353,75 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich mache dies immer selber. Die ersten Bildbearbeitungen habe ich schon vor vielen Jahren gemacht, noch mit sehr simplen Programmen aus den 90ern. Die Benutzeroberfläche war sehr überschaubar und die Grundfunktionen somit sehr schnell erlernt; rasch konnte ich damit Gesichter von Freunden auf die Gesichter von Promis retuschieren und andere lustige Sachen. Dies allerdings sehr gut, mit viel Feinarbeit und somit absolut realistischen Ergebnissen, einfach raufmurksen kann ja jeder; ich bilde mir aber auch ein, ein Talent dafür zu haben.

Kleinigkeiten wie den Hintergrund bearbeiten oder verschönern, irgendetwas Störendes entfernen usw. sind ja auch keine Kunst. Grundlagen wie die Sättigung, Kontrast, Helligkeit und Farbtöne korrigieren hingegen, kann man ja schon mit standardmäßiger Bildbetrachtungssoftware wie zum Beispiel IrfanView, indem man über den Reiter Bild auf Farben ändern geht. Falls es Dir nur um solche Grundlagen geht, brauchst Du ja nicht einmal ein spezielles Programm.

Inzwischen nutze ich natürlich bedeutend modernere Software. Da findet man ja auch kostenlos genügend, die alles können. Angesichts der ungefähren Verzwanzigfachung der Funktionen habe ich auch erstmal blöd geguckt und wusste nicht, wo anfangen. Zum Einstieg würde ich Gimp empfehlen, das ist gut überschaubar. Freeware ist auch für professionelle Ergebnisse absolut ausreichend, Geld brauchst Du für so etwas nicht zu investieren. Bist Du erstmal drin in der Thematik, durchschaust Du wesentlich umfangreichere Software sehr schnell.

Die Sache ist aber, man muss sich einfach angstfrei hineinstürzen und einfach drauflos probieren. Kaputtmachen kann man nichts, solange Du ein vermurkstes Ergebnis nicht speicherst, bzw. vor dem Speichern umbenennst, um das Original zu behalten. Und dann gibt es ja auch keine Software ohne Hilfefunktion. Je nachdem, was Du vorhast, kannst Du ja dort danach suchen und dort steht dann, was zu tun ist.

» Paulie » Beiträge: 544 » Talkpoints: 73,78 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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