Aufgrund vom Tod eines Schauspielers einen Film anschauen

vom 23.11.2021, 09:35 Uhr

Leider ist einer meiner Lieblingsschauspieler, Volker Lechtenbrink, gestorben. RIP. Ich habe ein bisschen im Internet gesurft, um zu schauen, wie er als Jugendlicher aussah. Dabei bin ich auf den Film "Die Brücke" gestoßen, die ich mir zuletzt als Jugendliche angesehen habe. Ich gucke gar nicht gerne Antikriegsfilme, aber dieser ist in meinen Auge der beste, den es gibt.

Schaut ihr euch auch Filme mit bestimmten Schauspielern an, wenn diese kürzlich verstorben sind? Welches war der letzte Film, den ihr euch aus Anlass des Todes eines Schauspielers angeschaut habt? Sind das eher aktuelle Filme oder alte?

» blümchen » Beiträge: 3405 » Talkpoints: 19,45 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Gezielt habe ich das noch nicht gemacht, aber ich habe mir dann doch öfter mal die Sonderfolge angesehen, wenn jemand verstorben ist und dann etwas davon im Fernsehen kam. Ich würde mich nun aber nicht hinsetzen und alles noch mal durchsehen wollen um dann nach Filmen zu schauen, die ich noch mal sehen will. In der Regel ist das ja auch so, dass man den Schauspieler nicht wirklich kannte und daher mag man es wohl schade und traurig für die Familie finden, aber man trauert ja nicht wirklich und daher muss man ja auch keinen richtigen Abschluss finden.

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» Ramones » Beiträge: 45900 » Talkpoints: 15,67 » Auszeichnung für 45000 Beiträge


Unabhängig davon, dass der "Harry Lehmann" Sänger, dessen Stimme so unnachahmlich war, tot ist, gehört "die Brücke" zu einem guten Beispiel des Kriegsfilm Genres. Habe fast alle Kriegsfilme gesehen, die je gedreht wurden. Ein sehenswerter Film, trotz kleinem Budget und Schwarz - Weiß Format. Bernhard Wicki, der Regisseur, warf Herrn Wepper für eine Einstellung damals eigenhändig Sand in die Augen, da dieser bekannt hatte "Weinen? Ich kann nicht einfach so weinen." "Jetzt kannst Du weinen" meinte Wicki dazu.

Mein Vater, inzwischen über 80, saß in den 60ern mal im Kino, als Thomas Fritsch vor ihm Platz nahm, mit zwei Freunden. Schon beim Intro von "Grand Prix (auch ein in vielem unerreichter Film in dem Fall über den Motor Rennsport der damaligen Zeit)", klatschte der sich auf die Schenkel und rief "geil!" Als er dann tot war, haben wir uns hier die 80er Serie "Rivalen der Rennbahn" eine Weile angesehen aber das war anstrengend, wenn ich auch seine Auftritte auch in anderen Fernsehproduktionen der Zeit immer gerne sah.

Als Peter Falk gestorben ist, habe ich mir "Castle Keep" nochmal angeschaut.

Als Klaus Löwitsch gestorben ist, hab ich mir "Steiner" nochmal angeschaut. Der musste die Dreharbeiten zu "Enemy at the gates" abbrechen, weil er da schon krank war.

Ich empfehle zur Zeit "Iron heart" mit Bratt Pitt, auch wenn der (in Wirklichkeit) noch lebt. Sollte er aber mal sterben und ich dann noch leben, gucke ich ihn nochmal.

Schauspieler sind die Spielzeuge der Götter, die Technik& die Kunst machen sie unsterblich und sie flimmern noch über die Schirme, wenn wir alle längst vermodert sind.

» Rehbock » Beiträge: 41 » Talkpoints: 16,41 »



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