Welchen Platz nimmt Zitronensaft in eurem Alltag ein?

vom 09.06.2021, 19:28 Uhr

Zitronensaft oder besser gesagt Zitronenwasser soll ja ein wahrer Wundertrank sein. So hilft dieses Getränk gegen Müdigkeit, beugt einigen Krankheiten vor, schützt Arterien und andere Blutgefäße und vermindert sogar auch das Herzinfarktrisiko. Ich habe zwar ein Fläschchen Zitronensaft meistens da, aber ich setze diesen sehr sparsam ein, verwende ihn ab und zu im Tee, aber sonst habe ich wenig damit zu tun. Schwört ihr auf Zitronensaft und welche Rolle spielt dieser in eurem Alltag? Bevorzugt ihr den Fertigsaft aus der Flasche oder lieber frisch gepressten Zitronensaft?

» baerbel » Beiträge: 1433 » Talkpoints: 509,03 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich habe fast immer Zitronen im Haus, weil ich sie zum Beispiel für Smoothies verwende. Auch esse ich einmal in der Woche Fisch, für den ich Zitrone brauche. Aber einen herausgehobenen Platz nehmen Zitronen nicht ein. Sie sind einfach da, so wie auch zum Beispiel Eier, Zwiebeln, Ingwer oder Knoblauch da sind.

Ich trinke oft einfach Leitungswasser mit einem Schuss Zitronensaft, aber nicht aus Gesundheitsgründen, sondern weil es erfrischend schmeckt. Wenn ich Lebensmittel aus Gesundheitsgründen essen würde, dann wäre ich den ganzen Tag am essen, unter anderem täglich Ingwer, Rote Bete und Blaubeeren für den Blutdruck, Zitronen, irgendwelche exotischen Körner, Sellerie, dunkle Schokolade, Paprika, Nüsse und vieles mehr.

» blümchen » Beiträge: 2873 » Talkpoints: 0,33 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Und wie viele Liter von dem Zeug müsste man trinken um irgendwas von diesem wundersamen Effekt zu merken? Und wie schließt man dann aus, dass Leute, die literweise Zitronensaft für ihre Gesundheit trinken nicht auch irgendwas anderes vermeintlich gesundes zu sich nehmen? Und, dass der wundersame Effekt dann davon kommt? Studien, in denen man Menschen auf eine Monodiät setzt, sind schließlich nicht erlaubt.

Essen ist keine Medizin und wenn ich meine Ernährung nach dem ausrichten würde, was die Medien immer als "wahre Wundertränke", "Superfood" und so weiter anpreisen, hätte ich verdammt viel zu tun. Und wahrscheinlich würde ich dann so viel essen müssen, dass die Menge alleine nicht mehr gesund wäre.

Zitronensaft in Flaschen kaufe ich nur wenn ich davon mal eine größere Menge brauche. Das kommt aber wirklich selten vor. In der Regel reicht es völlig aus wenn ich ein, zwei Biozitronen da habe. Es gibt schließlich auch Rezepte, für die man keinen Saft braucht sondern den Abrieb der Zitrone oder Zitronenscheiben. Im Sommer brauche ich definitiv mehr Zitronen als im Winter weil ich sie öfter für Getränke verwende. Im Moment steht ein klassischer Eistee mit Zitrone im Kühlschrank.

Benutzeravatar

» Cloudy24 » Beiträge: 26101 » Talkpoints: 117,37 » Auszeichnung für 26000 Beiträge



Spontan würde ich sagen, unter der Milch und etwa auf einer Ebene mit Batteriesäure. Ich koche und backe nichts, wo vom Rezept her mehr als der berühmte "Spritzer" Zitronensaft hineinkommt, und auf den verzichte ich auch oft genug, weil ich nicht weiß, was ich mit den übrigen 90 Prozent der Zitrone anfangen soll.

Und an Wunderwaffen der Ernährung glaube ich sowieso nicht. Natürlich sind manche Lebensmittel "gesünder" als andere, aber wenn man manchen Fans von "Superfoods" (die oft genug rein zufällig das Zeug auch selber verkaufen) glauben würde, wäre das Zeug gut genug für das ewige Leben.

Zwar bin ich mittlerweile etwas milder gegenüber "Hausmitteln" und pflanzlichen Stoffen aller Art eingestellt, aber ich finde es nach wie vor verdächtig, wenn irgendeine Zutat gegen "Müdigkeit" ebenso wirken soll wie gegen Herpes, Haarausfall, schlechte Laune ("Sauer macht lustig!"), Akne, Migräne und Gelenkschmerzen und vor allem diese Wirkung nicht erforscht und erprobt ist, sondern auf vagen "Erfahrungen" basiert.

» Gerbera » Beiträge: 9743 » Talkpoints: 2,51 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^