Warum zögert München mit Einschränkungen?
München hat die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Corona-Positiven pro 100 000 seit gestern überschritten. Trotzdem ergreift die rot-grüne Regierung dort keine Maßnahmen, sondern möchte erst einmal abwarten, wie sich alles entwickelt.
Ich finde das nicht richtig, denn eigentlich ist ja ausgemacht worden, dass ab 50, falls es nicht nur lokale Cluster sind, strengere Regeln welcher Art auch immer gelten sollen. Liegt es an der Oktoberfestzeit, dass man den Wirten das Geschäft nicht kaputt machen möchte? Hätte Söder anders reagiert, wenn er und nicht die SPD das Sagen in München hätte?
Ab wann ergreift euer Landkreis Maßnahmen? Wart ihr schon einmal von solchen Verschärfungen betroffen? Fandet ihr das richtig so?
Ich frage mich auch, was das soll. Da hat man sich auf einen Wert geeinigt und jetzt ist dieser Wert überschritten und es passiert nichts. Da hätte man es auch gleich lassen können wenn man nicht bereit ist im Fall der Fälle die Konsequenzen zu ziehen.
Wobei ich aber dazu sagen muss, dass ich das Ganze nur von Außen betrachten kann und nur das mitbekomme, was durch die Medien kommuniziert wird. Ich leben schließlich nicht in München. Vielleicht läuft da hinter den Kulissen doch einiges, was man so gar nicht mitbekommt. Aber klar, der Verdacht liegt nahe, dass es mal wieder um das liebe Geld geht.
Ich habe keine Ahnung, warum beispielsweise auch vom ansonsten so strengen Söder bislang nicht viel zu hören war. Ich persönlich würde es für sinnvoll halten, diese "Wirtshaus-Wiesn" (also den Oktoberfest-Ersatz) wegen der Corona-Fallzahlen einzuschränken oder ganz abzubrechen, da es anscheinend schon bekannt ist, dass gerade diese Party-Aktivitäten die Infektionszahlen in die Höhe treiben. Vielleicht hat man ja Angst vor erneuten wütenden Demonstrationen?
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