Michael Jackson – Genie, Mythos oder beides?
Ich hatte letztens mal wieder einen richtigen Michael-Jackson-Marathon – und ich frage mich ehrlich: Wie bewertet man ihn heute eigentlich noch fair?
Auf der einen Seite steht da ein Künstler, der die Popkultur komplett umgekrempelt hat. Alben wie „Thriller“ sind nicht nur erfolgreich, sondern fast schon kulturhistorische Meilensteine. Seine Musikvideos waren mehr als Clips – eher kleine Filme mit Story, Ästhetik und Wiedererkennungswert. Und dann natürlich sein Einfluss auf Tanz: Der Moonwalk ist bis heute ikonisch.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch die kontroversen Aspekte seiner Person, die man nicht einfach ausblenden kann. Viele Diskussionen drehen sich ja genau darum:
Kann man Werk und Künstler trennen? Sollte man das überhaupt? Und verändert das Wissen über die Person euren Blick auf die Musik?
Ich persönlich merke, dass ich seine Songs immer noch feiere – aber gleichzeitig ein gewisses „Nachdenken im Hintergrund“ da ist. So ein bisschen ambivalent eben.
Wie seht ihr das? Ist Michael Jackson für euch in erster Linie ein musikalisches Genie, ein schwieriger Charakter – oder beides?
