Konjunturell scheint ja an allen Ecken und Enden nur so zu sprudeln, auch wenn man noch wenig davon spürt. Der deutsche Maschinenbau spürt zumindest momentan den größten Aufschwung seit Jahrzehnten und könnte dieses Jahr sogar noch den kräftigen Produktionszuwachs von 1989 übertreffen – dem im Wege steht höchstens ein Mangel an Material, Produktionsmaschinen und Arbeitskräften, da diese sich infolge des unerwarteten Booms und der vollen Auftragsbücher deutlich verknappen könnten.
Voraussichtlich müssen auch die aktuellen Prognosen korrigiert werden, da man bereits jetzt statt angenommenen 4 eher 9 Prozent erwarte, womit der Gesamtproduktionsanstieg seit 2004 um 30% zunehme – ähnliche Zuwachsraten gab es nur während des Booms in den 60er Jahren, als 1967-1970 eine Produktionssteigerung von 32 Prozent gab, so der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau). "Für die ersten drei Monate des Jahres stehen bereits 12,4 Prozent Produktionszuwachs in den Büchern", so der Präsident des VDMA Dieter Brucklacher, somit erhöhe sich die Zahl der Aufträge im Vergleich zum Vorjahr um ganze 12 Prozent, allein von Februar bis April ergebe sich eine Zunahme von 21 Prozent. Zwar kam ein Gros der Bestellungen aus dem Ausland (22 Prozent) doch acuh aus dem Inland war ein Zuwachs von 20 Prozent zu verbuchen.
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Die Auftragsbücher der VDMA Mitglieder seien somit für die nächsten 6 Monate voll, auch die Produktionskapazitäten seien weitesgehend ausgelastet, so rechne man bei einem weiteren Anstieg mit der erwähnten Zunahme der Verknappung an Produktionsmitteln und Rohstoffen. Bereits jetzt klage jedes fünfte Unternehmen über Produktionseinbußen und –verzögerungen aufgrund fehlender Materialien, fast jedem siebten Unternehmen fehlen Materialien und Arbeitskräfte – 21 Prozent der Unternehmen haben deswegen in den nächsten 3 Monaten zusätzliche Personaleinstellungen geplant, um die starke Nachfrage nicht wegen Kapazitätsmängeln abflachen zu lassen.
In den Betrieben der VDMA sind knapp 800.000 Menschen beschäftigt, doch neben dem Mangel an Materialien macht auch der Euro, der so stark ist wie lange nicht mehr, der Exportwirtschaft zu schaffen, schließlich werden ¾ aller Maschinen ins Ausland geliefert. Deutschland, Japan und die USA sind die härtesten Konkurrenten im Maschinenbau - momentan wirkt sich die Stärke des Euro gegenüb Dollar und Yen somit als Nachteil aus.
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:: Midgaardslang
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Der starke Kurs vom Euro ist sicher nicht von Vorteil für Exporte, die Maschinenbauer haben gegenüber anderen Firmen, wie zum Beispiel aus den USA, einen Nachteil in Sachen Wähung, aber die Qualität von den deutschen Produkten ist ist einfach sehr gut.
China kann auch Maschinen bauen aber die Qualität lässt zu wünschen übrig und außerdem bauen die Chinesen einfach fast alles nach, egal ob es Patente gibt oder nicht, meist helfen die Patente den europäischen Firmen gar nichts. Eurpäische Firmen bauen oft ein paar mehr Kabel usw. in eine Maschine ein um die Chinesen ein wenig zu täuschen.... finde ich gnz interessant und auch lustig. Die Chinesen brauchen damit ein wenig länger um eine Maschine zu kopieren, weil sie ja erst mal die Funktionen der (nutzlosen) Kabel suchen. Habe bei einer österreichischen Firma gearbeitet, die Weltmarktführer ein mehreren Branchen sind und die haben eine Maschine ausgestellt auf einer Messe, wenige Monate später gabs die Maschine in China, nachgebaut,... aber wie gesagt, es mangelt an Qualität.
Zurück zur deutschen Industrie, der Sektor ist hoch entwickelt und dadurch ist es möglich hightech-Maschinen zu bauen die weltweit gebraucht werden. Das hat auch mit dem Bildungsniveau zu tun.
Also weiter so....
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:: sweetysarah
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