Also, ich habe nun über Monate den Pudding, die Vanillesauce, den Grießbrei und den Milchreis regelmäßig in der Mikrowelle zubereitet. Es geht sehr gut. Der Vorteil davon ist, dass die Milchspeise so nicht anbrennen kann.
Man kann im Übrigen ganz normales Puddingpulver auch nehmen, man muss da nicht dieses Tassenpuddingpulver nehmen, von dem Ketmausal schrieb.
Die Breie bzw. den Pudding bereite ich wie sonst auch zu, nur nutze ich die Mikrowelle zum Erhitzen. Ich füge also auch das angerührte Puddingpulver erst zur heißen Milch dazu. Ich habe das mal so probiert, wie Nipfi schreibt. Ich hatte dann einmal den Misserfolg, dass ich das rechtzeitige Rühren vergessen habe und unten im Milchgefäß ein aufgequollener, recht kompakter Puddinpulverbodensatz lag. Wenn man allerdings das Rühren nicht vergisst, sollte auch das klappen.
Folgende Regeln sollte man allerdings beherzigen:
- Während der Zubereitung in der Mikrowelle sollte man den Pudding etc. einige Male umrühren, damit er gleichmäßig erhitzt wird. Sonst entsteht Siedeverzug. Das heißt, dass es dann sonst, wenn man nicht rührt auf einmal Blub macht und mit einer kleinen Explosion ein großer Teil Pudding in der Mikrowelle klebt. Das ist eklig. Außerdem muss man regelmäßig umrühren, weil sonst der Pudding, wie normale Milch auf dem Herd eben auch, leicht über den Gefäßrand kocht.
- Es empfiehlt sich wirklich ein Gefäßmit Deckel zu benutzen. Dem Pudding ist das im Prinzip egal. Wer allerdings seine Mikrowelle liebt und sie vor Feuchtigkeitsschäden durch Dampf schützen will, fährt am besten, wenn er einen Deckel nimmt. Da man durch den Deckel recht wenig vom Garprozess sieht, wäre es empfehlenswert eine Glasform oder eine transparente Tupperform zu nutzen.
- Mit Angaben zur Erhitzungsdauer und zur Mikrowellenleistung sollte man vorsichtig umgehen. Hat man z.B. eine von den guten Inverter-Mikrowellen, dann geht das viel schneller als bei normalen Mikrowellen. Auch eine Angabe von 900 Watt kann bei einer Mikrowelle schneller heizen, als bei einem anderen Fabrikat. Zudem hängt es dann auch noch entscheidend davon ab, ob man die Milch aus dem Kühlschrank nimmt, oder wärmere H-Milch aus der Speisekammer. Mir Kühlschrankkalter Milch dauert der Kochprozess logischerweise länger. Probiere also aus, wie lange Du mit Deiner Mikrowelle und deiner Milch brauchst und stehe zu Anfang Deiner Experimente immer rührbereit in der Nähe der Mikrowelle, sonst wirst Du mit Putzarbeit bestraft.
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