Sind Offline Telefonbücher noch zeitgemäß?

vom 14.02.2021, 09:56 Uhr

Sehr viele Menschen benötigen des öfteren die ein oder andere Telefonnummer von einer Person, Firma oder behördlichen Institution. Die mittlerweile die meisten Haushalte einen Internetanschluss oder zumindest Zugang zum Internet haben, ist es ein Leichtes an eine Telefonnummer zu kommen, sofern eine vom Besitzer veröffentlicht wurde. Eine weitere Möglichkeit ist die telefonische Auskunft.

Da derzeit ja Viele auf den Save our Climate Trip sind und beispielsweise weniger Müll / Produkte aus Papier produzieren lassen wollen, um mehr Bäume sowie Wälder weltweit zu erhalten, stellt sich nun die Frage, ob es ökologisch noch sinnvoll ist, Telefonbücher aus Zellulosen / Papier herzustellen, schließlich nutzen eben Viele mittlerweile andere Wege.

Gibt es eine gesetzliche Verpflichtung in Deutschland, dass Bürger jederzeit der Zugang zu bestimmen Telefonnummern gewährleistet sein muss, beispielsweise das sie an ärztliche Nummern problemlos und kostenlos gelangen müssen welche dann in normalen Telefonbüchern stehen? Wäre das einer der Gründe, warum überhaupt noch solche Telefonbücher gedruckt und kostenlos zur Verfügung gestellt werden?

Oder gibt es so eine staatliche Verpflichtung nicht? Oft ist es ja auch so, dass die meisten Haushalte mehrseitige Wochenblätter im Briefkasten haben, wo die wichtigsten Servicenummern drin stehen. Wäre das keine Verpflichtung, dann würden da auch keine Nummern von Ärzten etc. drin stehen, oder? Mir ist bewusst, dass dies zwei Themen sind welche aufgrund von wichtigen Telefonnummern aber doch irgendwie zusammen hängen.

» Nebula » Beiträge: 3016 » Talkpoints: 0,86 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Es scheint eine Verpflichtung zu geben das Ganze auch in gedruckter Form zur Verfügung stellen zu müssen ein Mal im Jahr. Das ist natürlich nicht gerade schön, wenn man da das ganze Papier sieht, was fast umsonst bedruckt wird und dann eben auch die Umweltbelastung sieht. Wenn man nun aber auch mal an Server denkt und das Internet an sich eben auch nicht so ohne ist, dann ist das vielleicht auch okay, dass man das ein Mal im Jahr verteilen lässt.

Vor allem siehst du das aus der Sicht eines Internetnutzers. Es geht aber wahrscheinlich auch eher um ältere Menschen, die kein Internet haben und das auch einfach nicht gewöhnt sind sich eine Nummer aus dem Internet zu besorgen, da geht es ja auch nicht immer nur um Arztnummern, sondern gerade im Alter können das auch private Nummern sein, die einem nicht mehr einfallen und so weiter. Das muss man ja auch sehen, dass man diesen Leuten auch helfen muss.

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» Ramones » Beiträge: 45029 » Talkpoints: 10,11 » Auszeichnung für 45000 Beiträge


Ich kenne da Einige, die sich die Gratis Telefonbücher aus den Supermärkten / Poststellen mitnehmen, nicht um sie zu nutzen, sondern einfach nur wegen dem Gewicht, um sie wiederum bei Papiersammelstellen abzugeben. Die Altersfrage ist sicher ein Kriterium, warum es Offline Telefonbücher noch länger geben könnte.

Anderseits gibt es auch sehr viele Ältere, welche mittlerweile auch im Netz Online sind und sich die Informationen da herausholen könnten. Ich kenne Einige, die in der Regel die Nummern von den Stammärzten eh schon haben, sei es durch Visitenkarten von früheren Besuchen dort oder durch Dritte an diese gelangt sind. Natürlich kann man auch nicht alle Nummern haben, das ist klar.

» Nebula » Beiträge: 3016 » Talkpoints: 0,86 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



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