Was ist euer Lieblingsessen aus der Kindheit?

vom 15.03.2019, 19:36 Uhr

Am kommenden Wochenende bin ich bei meinen Eltern zum Essen. Es gibt mein Lieblingsgericht - Kärntner Käsnudel. Die kann ich zwar selbst machen aber bei Mama schmecken sie einfach am besten. ;-) Das einzige was ich bis jetzt übertroffen habe sind gewisse Familienrezepte bei den Weihnachtskeksen. Da mache ich jetzt für die Familie die beliebtesten Vanillekipferln.

Problematisch wird es beim Partner. Oft kommt man da speziell als Frau mit der Küche der Mutter des Partners nicht mithalten Kennt ihr das auch? Was ist euer Lieblingsessen aus der Kindheit? Was habt ihr von Mamas Essen in eure Küche übernommen?

» TinaPe » Beiträge: 318 » Talkpoints: 45,89 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Na ja, mein Lieblingsessen waren Spaghetti mit Rahmspinat, da kann man verdammt wenig falsch machen. Die schmecken bei jedem, der es schafft Nudeln zu kochen und eine Packung Spinat zu öffnen. :lol:

Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin muss für mich nichts Besonderes gekocht werden, da ich mir selber alles kochen kann, auf das ich Lust habe. Aber mein Vater hat irgendwann mal selber Bandnudeln gemacht und meine Mutter hat daraus für mich dann ein Gericht mit Lachs, Sahnesauce und frischem Blattspinat gekocht, in Anlehnung an mein Lieblingsessen. Das war sehr lecker.

Mein Partner muss nicht bekocht werden, von daher ist er völlig unproblematisch. Wenn er Lust auf sein Lieblingsessen hat kümmert er sich einfach selber darum. Er ist ja groß.

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» Cloudy24 » Beiträge: 22032 » Talkpoints: 75,84 » Auszeichnung für 22000 Beiträge


Ich hatte einige Lieblingsgerichte in meiner Kindheit, die ich auch heute zum Teil noch regelmäßig nachkoche oder gerne bestelle, wenn ich meine Eltern besuche. Eigenkreationen und Hausrezepte meiner Mutter, die ich geliebt habe, waren beispielsweise Nudeln mit Zucchini und Tomaten, gefüllte Teigtaschen mit saurer Sahne oder ihr legendärer Apfelstrudel. Auch ein paar Fertiggerichte sind mir von damals allerdings positiv in Erinnerung geblieben - so unter anderem Fischstäbchen mit Kartoffelpüree, panierte Hähnchenschnitzel mit Nudeln oder eine Maultaschenpfanne von Bofrost mit verschiedenem Gemüse.

Obwohl ich mittlerweile ziemlich viel Kocherfahrung habe und auch durchaus behaupten würde, dass meine Speisen ganz passabel schmecken, bekomme ich es selten hin, dass das Aroma wirklich nah am Original meiner Mutter ist. Fischstäbchen aus der Tiefkühltruhe und ähnliche Fix-Gerichte sind da natürlich ausgenommen, aber alle handgemachten Mahlzeiten haben doch nochmal ein gewisses Etwas, wenn meine Mutter sie zubereitet. Wenn ich sie um Rat gefragt habe, war die Antwort immer, dass die Geheimzutat "Liebe" sei.

» MaximumEntropy » Beiträge: 5654 » Talkpoints: 988,17 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Meine Mutter ist jetzt nicht das größte Kochtalent. Vor allem Gerichte meiner Oma sind mir daher positiv im Gedächtnis geblieben. Tatsächlich habe ich dort absolut gerne Wirsing mit Kartoffeln und Frikadellen gegessen. Bei meiner Mutter habe ich gerne Nudeln mit Tomatensoße gegessen und mein Vater konnte die auch sehr gut, ein typisches Kinderessen, aber es hat mir eben geschmeckt. Bei meiner Ur Oma habe ich am liebsten die selber gemachte Marmelade gegessen, aber sie hat auch so sehr gut gekocht.

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» Ramones » Beiträge: 38550 » Talkpoints: 75,23 » Auszeichnung für 38000 Beiträge



Ich hatte in meiner Kindheit damals eine totale Schwäche für Milchreis. Da hätte ich mich reinlegen können. Mittlerweile esse ich aber nicht mehr soviel Milchreis und koche es auch ziemlich selten. Weil ich einfach weiß, dass ich mich da nicht zurückhalten könnte, direkt den ganzen Topf zu essen. :lol:

» Aguti » Beiträge: 839 » Talkpoints: 1,80 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Nudeln mit Tomatensoße. Das habe ich sehr oft als Kind gegessen. Auch heute esse ich oft Tomatensoße, weil ich sie einfach immer als passend empfinde. Wenn ich beim Kochen unkreativ bin, dann bereite ich auf jeden Fall Tomatensoße zu.

Ob es eine leichte Tomatensoße mit Basilikumblättern ist oder ein feuriges Shakshuka spielt für mich keine Rolle. Ich gehe sogar schon so weit und behaupte, dass mich mein Lieblingsessen aus der Kindheit geschmacksmäßig stark geprägt hat.

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» soulofsorrow » Beiträge: 8891 » Talkpoints: 43,95 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Ich kann mich nun nicht an ein typisches Lieblingsessen erinnern. Soweit ich weiß, fand ich viele Gerichte ziemlich lecker, wobei da aber nun nichts Besonderes dabei ist. Ich habe beispielsweise gerne Spaghetti mit Tomatensauce gegessen. Das kann ich nun aber genauso gut oder sogar noch besser selbst machen. Meine Mutter hatte damals immer Saucen aus der Tüte benutzt, die ich jetzt noch besser komplett selbst machen.

Auch Kartoffeln mit Spinat und Fischstäbchen hatte ich damals gerne gegessen. So etwas kann man ja wirklich ohne große Kochkünste selbst machen. Fisch esse ich nun gar nicht mehr, aber mit Gemüsestäbchen koche ich das Ganze mittlerweile auch noch gerne.

Bei meiner Mutter schmeckt mir vieles sehr gut, allerdings hat meine Mutter schon immer gerne mit Tütchen und Fertigprodukten gekocht. Vieles kann ich nun auch in einer verbesserter Version ganz selbst machen, ohne irgendwelche fertigen Produkte zu benutzen. Das einzige, worauf ich mich nun wirklich freue wenn ich bei meiner Mutter bin, sind selbstgemachte Knödel und Rahmsauce mit Gemüse und einem vegetarischen Schnitzel. Das mochte ich schon immer gerne und die Knödel habe ich selbst noch nie so gut hinbekommen wie meine Mutter.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 30460 » Talkpoints: 36,65 » Auszeichnung für 30000 Beiträge



Alles was mit Rahmspinat zu tun hat, habe ich als Kind nie gemocht. Mittlerweile bereite ich zwar Spinat zu, mache Rahmspinat auch selbst, aber der größte Fan davon bin ich nicht. Also ist dies schon einmal nicht mein Lieblingsessen aus der Kindheit. Ich bin als Kind zunächst größtenteils bei meinen Großeltern aufgewachsen, an alles erinnere ich mich zum Glück nicht mehr.

Aber ich erinnere mich daran, dass meine Oma gerne Wirsing zubereitet hat und das wirklich lecker. Ich esse auch heute noch gerne Wirsing, aber so wie die Oma kriege ich es nie hin und fragen kann ich sie nicht mehr. Aber Wirsing mit zermatschten Kartoffeln war einfach nur geil.

Dann gab es ein Gericht, das nannte sich bei ihr Pasta Asciutta. Bei ihr war das ein Nudelgericht mit einer Art Bolognese. Dazu hat sie Rindfleisch, Karotten, Zwiebeln, Sellerie sehr fein geschnitten. Das Ganze wurde in einem großen Topf geschmort. Später hat sie dann noch eine selbstgemachte Tomatensoße hinzugefügt und das Ganze erneut geschmort. Ein großartiges Essen.

Was ich heute auch gerne mag, sind Salzkartoffeln mit Eiersoße. Die Eier wurden hartgekocht und in einer Mehlschwitze mit Kräutern, Pfeffer und Salz zu den Kartoffeln serviert. Mache ich heute auch noch gerne, findet aber nur in mir einen großen Freund.

Bei meiner Mutter gab es immer überbackenen Chicorée. Dieses Gericht mag ich heute auch noch sehr gerne, auch wenn ich es anders zubereite. Legendär ist auch ihr Kartoffelsalat, den ich heute genauso wie sie zubereite und der auf Veranstaltungen auch unglaublich beliebt ist. Ansonsten erinnere ich mich nur an die Dosenravioli, die es auch häufig gab oder die Packung Miracoli. Esse ich heute übrigens auch ab und zu, schmeckt mir dann auch immer gut, auch wenn es keine frische Küche ist.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 10507 » Talkpoints: 10,58 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Meine Mutter war nun auch nicht das größte Kochtalent und es gab vieles, was ich von ihr absolut nicht mochte. Dazu gehörte unter anderem ihre Tomatensoße oder der weiße Pamps um Blumenkohl oder Kohlrabi herum, den sie weiße Soße nannte. Einiges war aber richtig lecker. Dazu gehörte ihr Brotpudding, wahlweise herzhaft oder süß.

Und einen ganz einfachen Eintopf aus grünen Bohnen haben wir ihr immer fast noch auf dem Herd aufgefuttert. Da musste sie aufpassen, dass der es bis auf den Tisch schaffte. :lol: Dann gab es noch ein überbackenes Hühnchen mit Mais und darüber eine Art Souffle-Masse. Ihr Kartoffelsalat war auch sehr lecker. Das Problem beim Nachkochen war nur, dass dazu ein Fertigprodukt gehörte, was nicht mehr hergestellt wird. Aber da haben wir nun einen eigenen kreiert, der noch leckerer und vor allem gesünder ist.

Brotpudding, Bohneneintopf und das Maishühnchen koche ich inzwischen auch mit meinem Freund. der es zum Glück genauso lecker findet wie ich.

» SonjaB » Beiträge: 1577 » Talkpoints: 56,46 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Meine Lieblingsessen aus der Kindheit sind in ausfettgebackene Mehlspeisen wie Krapfen oder Polsterzipf. Da gabs vorher immer eine gebundene Suppe, bei der ich mit essen immer ein bisschen gespart habe um mehr Platz für den Hauptgang, die Mehlspeise, zu haben.

Meine Mutter hat ja nie viel gekocht, da war bei uns meine Oma zuständig, deshalb denke ich, dass ich besser koche als sie. Oma war aber am Herd richtig spitze. Das Essen selbst kann man aber mit der heutigen Küche nicht mehr vergleichen, damals wurde eben anders gekocht. Im übrigen hat sich über meine Kochkünste noch niemand beschwert.

» Kruemmel » Beiträge: 988 » Talkpoints: 59,26 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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