Sich als Autor für Figurentod entschuldigen?

vom 07.05.2018, 13:39 Uhr

Die Autorin der Harry-Potter-Reihe J.K. Rowling soll sich vor kurzem öffentlich für den Tod von der Figur Dobby aus der Buchreihe entschuldigt haben. Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, warum sie das macht und ich finde das total überflüssig. Sicherlich will sie in die Schlagzeilen und so nicht in Vergessenheit geraten.

Aber diese Aktion hätte sie sich meiner Ansicht nach sparen können. Denn sie wird sich ja schon was dabei gedacht haben, als die Figur im Buch gestorben ist. Wie denkt ihr darüber? Findet ihr es nachvollziehbar, wenn ein Autor sich für den Tod einer Figur entschuldigt?

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» Täubchen » Beiträge: 18019 » Talkpoints: 1,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich halte das auch alles nur für eine Tradition, mit der sie sich und ihr Werk im Gespräch halten will, denn eigentlich ist das Harry Potter-Universum ja schon lange abgeschlossen. Offensichtlich pflegt sie schon seit mehreren Jahren die Tradition, an einem bestimmten Tag eine Entschuldigung für den Tod einer Figur auszusprechen. Vielleicht ist es auch einfach nur ein Running Gag für sie geworden, eine Möglichkeit mit den Fans in Kontakt zu bleiben und ihr Baby nie so ganz loszulassen.

So richtig kommt ihre Karriere nach dem Ende von Harry nicht mehr ins Rollen und viele der neuen Sachen kommen mittelmäßig an, generieren auf jeden Fall keinen neuen wie auch immer gearteten Hype. Vermutlich wird es ihr größter Erfolg bleiben, daran möchte man sicher festhalten, auch wenn solche Entschuldigungen für manche etwas albern wirken. Da lobe ich mir doch George Martin, der droht immerhin sogar, wiederholt aufs Neue einen Stark umzubringen, wenn die Fans ihn wegen der ausstehenden Bücher zu sehr bedrängen.

» Verbena » Beiträge: 2520 » Talkpoints: 1,90 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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