Wann eine Selbstdiagnose stellen?

vom 16.04.2018, 08:15 Uhr

Oftmals stellen Menschen ja selbst eine Diagnose, wenn ihnen etwas fehlt. Bei mir ist das durchaus auch so. Gerade wenn ich wieder mal Kopfschmerzen habe, weiß ich meist schon, dass diese durch meinen Nacken verursacht werden. Irgendwann weiß man sicherlich, woher solche Beschwerden kommen. Aber ich wäre dennoch vorsichtig, was eine Selbstdiagnose angeht.

Viele befragen auch das Internet und bilden sich so ein Urteil darüber, was ihnen fehlt und woran sie leiden. Das halte ich doch für bedenklich. Generell wäre ich auch eher gegen die Selbstdiagnose.

Wann stellt ihr eine Selbstdiagnose? Meint ihr, dass dies meistens eher nicht förderlich ist und mehr Schaden als Nutzen bringt? Vermeidet ihr es daher eine Selbstdiagnose zu stellen? Oder findet ihr das bei manchen Erkrankungen durchaus normal?

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» Nelchen » Beiträge: 27446 » Talkpoints: 2,14 » Auszeichnung für 27000 Beiträge



Natürlich neigt man dazu, dass man gewisse Dinge, die man schon mal hatte mit dem vergleicht, was man gerade hat. Wobei ich damit nie zum Art gehen würde. Also ich würde keinem Arzt sagen, was ich habe, weil dieser dass durchaus selber sehen kann. Man kann ja erwähnen, was man schon mal hatte und vielleicht auch nicht zum Arzt gegangen ist, aber sonst darf man dem Arzt denke ich schon vertrauen.

Nachlesen im Internet finde ich aber absolut in Ordnung, wenn man vielleicht noch die Möglichkeit hat mit dem Arztbesuch zu warten oder auch die Eigenbehandlung mit Hausmitteln. Man muss ja nicht mit allem sofort zum Arzt.

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» Ramones » Beiträge: 35817 » Talkpoints: 40,27 » Auszeichnung für 35000 Beiträge


Gerade am Wochenende ist es ja meistens schwer einen Arzt aufzusuchen. Da man ja neugierig ist versucht man sich dann auch bei Google schlau zu machen. Ich neige aber eher dazu genau dies nicht zu tun, da ich mir dann immer viel zu viele Gedanken mache. Zum Glück haben wir ja Fachärzte, die mich dann aufklären können. Ich bin eher sehr selten krank und eine Erkältung kann ich auch ohne meinen Arzt diagnostizieren. Da kann der Arzt ja meistens auch nicht viel machen. Wenn es nach ein paar Tagen nicht besser wird, fahre ich dann doch lieber mal zum Arzt, als dass ich die Krankheit dann verschleppe.

Die meisten Krankheiten lassen sich ja auch recht leicht bestimmen. Gerade eine Grippe, Erkältungen oder sowas wie Fieber. Ich neige dazu, dies dann erstmal auszusitzen. Zum Arzt gehe ich, wenn es nicht besser wird. Bei anderen Krankheiten möchte ich gar keine Vermutungen aufstellen. Ich hatte mal einen Knubbel am Rücken. Selbst habe ich mir keine Gedanken dazu gemacht, aber als eine Freundin sagte, dass es auch ein Tumor sein könnte, habe ich versucht etwas über das Thema heraus zu finden und habe mich nur selbst verrückt gemacht. Seitdem suche ich dann gern einen Arzt auf. Es war nur eine Entzündung an den Nerven und kein Tumor, somit hätte ich mir den ganzen Stress sparen können.

Kleinigkeiten sind ja auch recht leicht zu behandeln, aber bei allen anderen Dingen würde ich schon sagen, dass ich lieber einen Arzt aufsuche. Bei manchen entstehen aus diesen Selbstdiagnosen ja auch die schlimmsten Krankheiten und das, obwohl es nicht nötig gewesen wäre. Also lieber den Fachmann befragen, als Panik zu verbreiten.

» Ela123 » Beiträge: 492 » Talkpoints: 9,23 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich habe ehrlich gesagt noch nie akute Symptome von mir gegoogelt und daraufhin eine Diagnose aufgestellt. Das finde ich auch ziemlich albern. Bei mir ist es eher so, dass ich da aus Erfahrungswerten lerne und daraus eben Diagnosen ableite. Ich meine, wenn man sich das zweite Mal den Fuß verstaucht, das Bein bricht oder den Arm prellt, dann wird man ja wohl wissen was man hat, weil die Symptome nahezu identisch mit dem ersten Mal sind. Logisch oder?

Kopfschmerzen sind auch so eine Sache. Ich weiß mittlerweile die Ursache, wenn ich Kopfschmerzen bekomme. Also ich weiß ganz genau, ob ich übermüdet bin, ob mir die Augen weh tun und ich sie überanstrengt habe, ob ich durstig bin oder hungrig oder ob mir einfach nur frische Luft und Bewegung fehlt. Da brauche ich doch nicht Dr. Google befragen oder zum Arzt zu rennen, mal ehrlich. Wer da zu wenig Grips hat, aus Erfahrungen zu lernen und daraus Diagnosen oder Ursachen abzuleiten, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

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» Täubchen » Beiträge: 21424 » Talkpoints: 0,23 » Auszeichnung für 21000 Beiträge



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