Wie könnte bessere Versorgung in der Psychotherapie aussehen

vom 12.04.2018, 08:15 Uhr

Laut Medienberichten setzt sich Bundesgesundheitsminister Spahn für eine bessere Versorgung in der Psychotherapie ein. So hat er zu Reformen für eine bedarfsgerechte Versorgung aufgefordert. Dass man teilweise zu lange auf einen Therapieplatz warten muss, habe ich selbst auch schon von anderen Mitmenschen mitbekommen und auch durch die Medien. Wie könnte eine bedarfsgerechte Versorgung aussehen? Was könnte eurer Ansicht nach noch verbessert werden und warum?

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» Täubchen » Beiträge: 25136 » Talkpoints: 0,04 » Auszeichnung für 25000 Beiträge



Ich glaube, dass man bisher einfach nicht den enormen Bedarf an psychotherapeutischen Leistungen und Einrichtungen gesehen hat. Zu den bekannten, teils angeborenen, psychischen Erkrankungen kommen heute noch vermehrt durch Stress ausgelöste Angststörungen, Depressionen oder Burn-Out hinzu. Das gab es natürlich auch alles schon vor vielen Jahren, jedoch nicht in diesem Umfang. Auch müssen Patienten mit solchen Erkrankungen natürlich anders behandelt werden als Patienten mit Schizophrenie oder aber Alkoholsucht.

Die Kernaussage von "bedarfsgerecht" ist für mich, dass eine klare Grenze zwischen nicht-stationär, teilstationär und vollstationär besteht und man es schafft die Personen entsprechend ihrer Bedürfnisse richtig zu behandeln. Ebenso wie in vielen Gesundheitsbereichen, allen voran der Pflege, werden dadurch natürlich auch mehr Fachkräfte benötigt. Dies gilt vor allem für den stationären Bereich. Einige meiner Freunde studieren Psychologie und wollen anschließend den Therapeuten machen, allerdings will keiner von ihnen perspektivisch in einer psychiatrischen Einrichtung arbeiten.

» bambi7 » Beiträge: 923 » Talkpoints: 1,29 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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