Der Ökonom Irving Fisher entwickelte im Jahr 1935 ein System, mit dem Banken immer zu 100 % liquide bleiben, ein System, dass für uns alle nur von Vorteil wäre. Dieses System stellt er in seinem Buch „100 % Geld – 100 % Money“ vor.
Kurz zusammengefasst, will Irving Fisher, ein 100 % Geld System einführen, d.h. alle Kundeneinlagen werden zu 100 % als Reserve gehalten und nicht nur ein bestimmter Prozentsatz der Einlagen, so wie es momentan und früher der Fall ist / war.
Die Regierung muss eine spezielle Währungskommission gründen und diese sorgt auch dafür, dass Banken das Geld der Kunden immer auch als Reserve halten. Die Regierung schöpft das Geld mittels der Währungskommission und sie sollte diese Geld benutzen um Anleihen oder Schuldtitel bzw. andere Vermögenswerte der Bank zu kaufen bzw. den Banken Geld zu leihen und diese Vermögenswerte werden dann auch als Sicherheiten genommen. So steht hinter dem gesamten „Scheckbuchgeld“ echtes Brieftaschengeld.
Fisher sieht folgende Vorteil in dem 100 % System:
- es gibt keine Bankruns mehr, da das Geld der Kunden zu jederzeit vorhanden ist
- es gäbe weniger bzw. gar keine Bankzusammenbrüche mehr
- die zu verzinsende Staatsschuld würde verringert werden
- das Geldsystem würde vereinfacht werden
- das Bankenwesen würde vereinfacht werden
- Große Inflationen und Deflationen würden ebenfalls verhindert
- Booms / Depressionen würden abgeflacht
- Industriemanagement durch die Banken würde so verhindert werden, da die Industrie in Zeiten einer Depression in die Hände der Banken fallen
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:: Julian
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