Zunächst einmal alles Gute bei der Suche und dem hoffentlich bald folgendem erfolgreichem Kauf eines Hauses. Das sind Käufe, die man ja nicht unbedingt mehrfach im Leben tätigt.
Bei Zwangsversteigerungen (genauer: bei den betreffenden Immobilien) sollte es sich doch genau so verhalten, wie bei anderen gebrauchten Immobilien. Du musst Dir überlegen, ob das Haus Deinen Ansprüchen genügt und ob die Lage ebenfalls Deinen Vorstellungen entspricht.
Was Bausubstanz und den Sanierungsbedarf angeht, wirst Du als Laie Dir gar nicht genug anlesen können, um bei so einem Kauf alles richtig einschätzen zu können. Hier wäre das Sparen eines Fachmanns wirklich nicht angebracht. Spätestens wenn es ganz konkret wird, sollte eben auch ein Fachmann hinzugezogen werden, der einem ein Gutachten erstellt und hilft, alles einzuschätzen.
Ob wirklich Schnäppchen zu machen sind, ist mir bei Zwangsversteigerungen nämlich nicht ganz klar. Schließlich gibt es auf dem Markt genügend Profis, die ebenfalls auf solche Gelegenheiten warten und dies professionell machen. Man kann also davon ausgehen, das die echten Kracher weg sind und man nicht über diesen Weg ran kommt.
Aber dennoch besteht die Möglichkeit, seine eigene Traumimmobilie zu finden, weil u.U. bestimmte Attribute, die einem nicht wichtig sind, den allgemeinen Wert dramatisch verringern und es somit für Investoren und Anleger uninteressant ist.
Ich würde also bei Zwangsversteigerungen wie bei Bestandsimmobilien vor gehen und in beiden Fällen einen Abschluss (Kaufvertrag) nur nach einem selbst bezahlten Gutachten in Betracht ziehen. Sonst kann es einfach nach dem Kauf zu teuer werden.
Ach ja, bei Zwangsversteigerungen muss die finanzierende Bank vorher ins Boot geholt werden, weil hier - soweit ich weiß - beim Zuschlag schon Geld fließen muss.
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:: derpunkt
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