vom 16.05.2009
Talkteria: Eosinophiles Granulom bei Katzen/Erfahrungsaustausch
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Eosinophiles Granulom bei Katzen/Erfahrungsaustausch

Forum: Haustiere

    
Hallo,

eine meiner Katzen leidet an eG. Es wurde vor kurzem bestätigt und nun würde ich mich gerne austauschen mit Leuten die Tiere haben die davon ebenfalls betroffen ist. Da es sich ja leider um eine kaum erforschte Krankheit handelt, und es kein wirkliches Medikament gibt was man pauschal geben kann, ist es mir sehr wichtig möglichst viele Infomationen zu "Erfolgen" bei der Behandlung zu bekommen.

Ich selber habe mich bei Lola gegen eine Cortisonbehandlung entschieden. Wir versuchen es gerade homöopathisch, und ich hoffe sehr das es bei ihr anschlägt. Ich gebe ihr zur Zeit täglich eine Ampulle Cutis Compositum täglich. Mit diesem Arzneimittel wurden nach allem was ich gelesen habe schon recht gute Erflolge erzielt. Gleichzeit bekommt sie vermehrt Omega 3 Fettsäuren in Form von Lachsöl. Auch dies soll schon oft zu guten Besserungen geführt haben. Berichten zu Folge konnten Schübe damit sogar schon ganz eingedämmt werden.

Leider ist Lola bisher noch nicht kastriert. Ich bin ein wenig hin und her gerissen, und auch meine TÄ ist sich unsicher ob es besser wäre es jetzt auch wärend der Schübe zu tuen oder zu warten bis eine Besserung komplett erfolgt ist. Zum einen habe ich natürlich Sorge das gerade die Hormone es nicht ganz ausheilen lassen, auf der anderen Seite aber auch Angst das der Stress und der extreme Hormonumschwung bei/nach einer Kastration die Sache verschlimmern. Lola ist 11 Monate alt. War bisher noch nicht (erkennbar) Rollig. Wobei ich vermute das ihre Krankheit dies eher unterdrückt.

Momentan hat meine Süße leider einen recht heftigen Ausbruch über den ganzen Hinterkopf bis zum zum Hals runter. Außerdem auch Blasen am Mund. Sie frisst dadurch wenig und ist mit 2 kg natürlich sehr leicht. Allerdings war es vor wenigen Tagen noch deutlich schlimmer, sie ist wieder völlig "normal" im Verhalten und nimt auch wieder am Familienleben teil. Ich hoffe wir können damit sagen wirklich erste Erfolge zu verbuchen.

Ich hoffe hier gibt es vielleicht den ein oder anderen mit dem ich mich austauschen könnte. Vielleicht jemanden der sich mit dieser Krankheit schon länger "auskennt"
  
:: greens :: Beiträge 87:: 2.99 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallo!

Wir haben heute auch die Diagnose eG bei unserer 7 Monaten alten Juli erhalten.

Wie geht es Deiner Katze??

Unsere hat es wie Deine auf dem Hinterkopf..

Ich bzw. wir würden uns gerne mit Dir austauschen!!

anna
  
:: annamilano :: Beiträge 1:: 0.12 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Unsere Katze Kitty hat seit 2009 diesen Juckreiz, vermehrt an einer Stelle am Ohr, aber auch an den Seiten des Kopfes und am Hals. Sie kratzt sich manche Tage überhaupt nicht und dann wiederum wird es schlimmer, so wie auch jetzt gerade wieder. Als ich heute morgen aufgestanden bin, hätte ich heulen können, weil eine Stelle am Fußboden schon wieder mit Blut bespritzt war.

Ob es nun ein eosinophiles Granulom ist, kann ich nicht sagen, aber nachdem, was ich bisher darüber im Internet gelesen habe, könnte es durchaus möglich sein. Das Schlimme ist, dass ich nun schon bei der 3. Tierärztin angekommen bin, davor war Kitty ein Jahr lang bei einer Heilpraktikerin in Behandlung. Auch ich möchte ihr nicht unbedingt Cortison geben, weil es dadurch auch schlimmer werden kann.

Erschwerend hinzu kommt auch, dass sie sehr ängstlich ist und ich Mühe hätte, sie einzufangen und mit ihr zum Tierarzt zu fahren. Das haben wir vor 2 Monaten gerade durchgemacht, mein Freund und ich, wir mussten beide vollen Körpereinsatz bringen, um sie in den Korb zu setzen. Und wenn wir dann wiederkommen, rennt sie direkt unters Bett und versteckt sich stundenlang. Wir waren 3 Wochen lang, immer einmal pro Woche bei der Ärztin, da bekam sie eine homöopathische Injektion zum Hautaufbau und gegen den Juckreiz.

Beim letzten Mal sagte selbst die Ärztin, dass wir diesen Angstkreislauf erstmal durchbrechen müssen und 3 Wochen Pause mache sollten. Seitdem war es auch besser, sie hat sich weniger gekratzt. Und das mit ihrer Angst hat gut 4 (!) Wochen gedauert, bis sie endlich wieder auch zwischendurch auf meinen Schoß kuscheln oder in mein Bett kam. Es ist echt zum Heulen!!!
  
Jacqui_77 :: Jacqui_77 :: Beiträge 1497:: 20.68 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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