Jenseits von bürgerlicher Pressehetze und Austschem Sensationsjournalismus, eröffnet die Autorin Jutta Ditfurth (seit Jahren Aktivistin der radikalen, ökologischen Linken, und Gründerin der Partei „ÖkoLinx“) den Lesern einen Einblick in das Leben des verstorbenen RAF-Mitglieds (Rote Armee Fraktion, eine linksradikale Guerillaorganisation die sie Anfang der 1990er auflöste) Ulrike Meinhof.
Sie räumt mit dem Mythos von den Meinhofs als antifaschistische Familie auf, und stellt sie als das dar was sie waren: Nazis. Sie schildert die Kindheit Ulrike Meinhofs und beschreibt ihren Werdegang als politisches Subjekt von der Friedensbewegung Ende der 1950er über die Zeit als Konkret-Journalistin Mitte der 1960er bis hin zur Zeit des bewaffneten Kampfes.
„Ulrike Meinhof“ ist eine Biographie für jeden kritischen Leser, der mehr über die Person Ulrike Meinhof und ihre politische Sozialisation erfahren möchte, ohne dabei mit sogenannten „Fakten“ über Meinhofs gescheiterte Persönlichkeit konfrontiert zu werden. Meinhof wird als das gezeigt was sie war: Ein durch und durch politischer Mensch, der den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, den Kommunismus, bis zu letzt nicht aufgegeben hat.
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:: vivakoepi
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