Man fürchtet sich vor allem möglichen: Vogelgrippe hier, HIV / AIDS dort, neue Seuchen da – doch man vergisst ganz gerne die „alten“ Krankheiten, wie das Chikungunya Fieber, die dank der Erderwärmung auch ihren Weg nach Norden aus Afrika finden. So wurden vor kurzem in Süditalien Ausbrüche der Krankheit entdeckt worden, sowie in 12 weiteren europäischen Staaten. Verantwortlich hierfür ist die aus Asien stammende Aedes albopictus Mücke, die den Erreger durch Stechen übertragen kann, ähnlich wie die Anopheles Mücke bei Malaria. Neuerdings kann es auch von der afrikanischen Aedes aegypti Mücke übertragen werden, da der Virus mutiert ist und sich angepasst hat.
Noch kann man erwarten, dass diese vorerst nur regional begrenzten auftretenden Ausbrüche wieder von alleine einbrechen, da es sich bei dem Chikungunya Virus um ein tropisches Virus handelt, welches unseren Winter in der Regel nicht überlebt. Bereits 1979 konnte das Virus in Südeuropa (Albanien) beobachtet werden, verschwand jedoch wieder, bis es 1990 langsam und gelegentlich in Italien wieder auftauchte. Man kann jedoch nicht mit dem automatischen Verschwinden rechnen, denn bestimmte Arten des Virus könnten auch kälteresistent sein.
Symptone des Chikungunyas Fiebers sind:
- starkes Fieber
- starke Gelenkschmerzen
- starke Kopfschmerzen
Momentan ist das Virus in Albanien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Montenegro, den Niederlanden, der Schweiz, Slowenien und Spanien verbreitet.
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