Hallo!
Zwingt ihr euch zum Lernen? Also lernt ihr auch, wenn ihr gar nicht könnt oder wollt und das Gefühl habt, dass gar nichts in euren Kopf hineingeht?
Ich habe oft das Problem, dass ich einfach nicht lernen kann und wenn ich mich dann trotzdem dazu zwinge, etwas zu lesen, dann weiß ich nach einem Absatz schon nicht mehr, wie der Satz angefangen hat. Ich denke, dass es dann gar nicht sinnvoll ist, wenn man dann noch lernt, denn man vergisst es ja sofort wieder. Deswegen lasse ich es dann meistens bleiben.
Oft ist es bei mir auch so, dass ich mir vornehme, etwas zu lesen und dann das Buch in die Hand nehme und schöne Löcher in die Luft gucke. Ich kann mich dann auch nicht auf das Buch konzentrieren und mein Blick bzw. die Gedanken schweifen dann immer sofort ab.
Ich lerne deswegen immer dann, wenn es mir in den Kram passt. Blöderweise ist das öfter mal um 3 Uhr nachts, wenn ich denke, dass ich gerade lernen könnte oder möchte, weil ich nachts weder von Geräuschen noch von Tageslicht abgelenkt werde und die Alternativen zum Lernen geringer sind.
LG!
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:: pepsi-light
:: Beiträge 5428:: 313.41 Talkpoints ::  |
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Lernen hat viel mit der richtigen Zeiteinteilung zu tun. Ich habe meistens das Lernen bis auf den letzten Tag vor dem Test hingeschoben. Dann kam ich in einen Stress und hatte keinen Kopf zu lernen. Irgendwie hab ich es dann doch geschafft, aber das war natürlich alles andere als optimal.
Vor wichtigen Prüfungen habe ich meine Zeit genauer eingeteilt und schon frühzeitig zum Lernen angefangen. Das hat viel besser geklappt.
| Zitat: |
Ich lerne deswegen immer dann, wenn es mir in den Kram passt. Blöderweise ist das öfter mal um 3 Uhr nachts, wenn ich denke, dass ich gerade lernen könnte oder möchte, weil ich nachts weder von Geräuschen noch von Tageslicht abgelenkt werde und die Alternativen zum Lernen geringer sind.
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Es mag sein, das man nachts mehr Ruhe zum Lernen hat. Nur leider bringst du damit deinen Schlafrhythmus durcheinander. Auf Dauer hat das negative Auswirkungen auf deine Konzentrationsfähigkeit und dann fällt dir das Lernen auch nicht leichter.
Überlege dir zuerst, an welchem Ort du am besten lernen kannst. Ruhe ist sehr wichtig, um Neues aufzunehmen. Dann überlege dir eine passende Uhrzeit. Nachmittags sind viele Menschen müde, möglicherweise sind auch die Abenstunden besser zum Lernen geeignet. Das musst du aber selber herausfinden. Nur lerne bitte nicht nachts. Das ist garantiert die falsche Uhrzeit, weil du schließlich morgens wieder aufstehen musst und dann einen Schlafmangel hast. Schließlich kann es auch einladender sein, wenn man die Lernumgebung nett gestaltet (z.B. Kerze anzünden oder Ähnliches).
Letztendlich muss man sich zum Lernen ein bisschen zwingen. Es gibt immer schönere Alternativen, aber wenn es Zeit zum Lernen ist, solltest du die Disziplin aufbringen und dies auch tun. Hilfreich wäre auch, zusammen mit einen Freund das Ding durchzuziehen. Aber nur dann wenn dieser Freund auch diszipliniert ist. Ansonsten passiert nämlich das Gegenteil: Ihr haltet euch gegenseitig vom Lernen ab.
Fazit: Die Wunderpille, welche Lernen zum schönsten Erlebnis macht, ist meines Wissens noch nicht erfunden worden. Lernen erfordert fast immer Selbstdisziplin und Überwindung. Auch eine gute Zeiteinteilung ist wichtig. Aber spätestens nach den ersten Erfolgen, wirst du dafür belohnt. Und denke daran: Ein gutes Zeugnis (oder eine gut bestandene Prüfung) kann dir niemand nehmen. Das hast du dann für dein ganzes Leben. Das sollte genug Motivation sein, um motiviert an die Sache heranzugehen.
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:: kengi
:: Beiträge 520:: 10.49 Talkpoints |
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Hallo zusammen!
Ich versuche eigentlich mich nicht direkt zum Lernen zu zwingen. Wenn ich einfach total abgelenkt bin, mich nicht konzentrieren kann und lieber etwas anderes tun würde, lass ich das Lernen einfach bleiben, da ich mir dann sowieso nichts merken kann. Mir geht es dann nämlich auch so, dass ich immer wieder von vorne anfange den Satz durchzulesen. Das bringt mir dann auch nichts. Natürlich ist es ganz schön blöd, wenn gerade eine große Prüfung bevorsteht, da muss ich ganz schön viel lernen und meistens habe ich keine Lust drauf.
Ich fange, wenn es geht recht früh an, mir die wichtigsten Informationen einzuprägen und kann mich danach, in den letzten Tagen vor der Arbeit, auf Kleinigkeiten konzentrieren oder einfach einmal eine ausgiebige Lernpause machen, wenn ich mit dem Stoff gut zurechtkomme. So fällt mir das Lernen ziemlich leicht und die Noten fallen (fast) immer ganz gut aus
mfg Vandelis
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:: Vandelis
:: Beiträge 197:: 0.57 Talkpoints |
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Freiwillig lerne ich sowieso nicht, zwingen muss ich mich immer, nur manchmal fällt es mir eben leichter und manchmal total schwer. Das kommt ganz auf meine Verfassung an. Aber wenn ich merke, dass ich partout nichts in meinen Kopf hineinbekomme und das Lernen sowieso umsonst ist, gebe ich es auf und versuche, mich auszuspannen, indem ich kurz hinausgehe oder etwas esse oder einfach mal nichts tue. Meistens hilft mir das, meinen Kopf ein bisschen freizubekommen, sodass ich mich anschließend zum Lernen bewegen kann.
Oft habe ich auch das Gefühl, dass nichts in meinen Kopf hineingeht und zwinge mich aber trotzdem weiter zu lernen. Meistens fällt mir erst danach auf, dass es trotzdem etwas gebracht hat, auch wenn ich nicht den Eindruck hatte. Insofern ist es manchmal auch sinnvoll, sich zum Lernen zu zwingen, weil es trotzdem etwas bringt. Dennoch teile ich mir das Lernen meistens so ein, dass ich mich dabei konzentrieren kann, weil es dann einfacher geht und man nicht eine noch größere Abneigung dagegen bekommt.
Dass meine Gedanken manchmal abschweifen, kenne ich auch. Besonders, wenn in absehbarer Zeit etwas passiert, auf das ich mich freue oder vor dem ich Angst habe. Dann kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren, weil ich mit meinen Gedanken dauernd bei diesem zukünftigen Ereignis bin. Manchmal lenkt mich dann das Lernen ab, sodass die Zeit bis zu diesem Ereignis schneller vergeht, aber meistens kann ich mich dann nicht auf das Lernen konzentrieren und gebe es auf. Denn wenn es gar nicht klappt, bringt das Zwingen auch nichts mehr. Da kann man ebenso gut nichts tun, weil man sich das Gelernte sowieso nicht merken kann. In solchen Situationen muss man sich einfach gedulden, damit das mit dem Lernen an einem späteren Zeitpunkt besser funktioniert.
Freundliche Grüße
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:: Kampffisch
:: Beiträge 926:: 41.89 Talkpoints |
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Wie pepsi-light in seinem Beitrag bereits erläuterte, ergibt es wenig Sinn, sich zum Lernen zwingen zu müssen. Sicherlich gibt es keinen Menschen, der kein Problem damit hat, lernen zu müssen, aber wenn es schon so ist, dass man sich wirklich zwingen muss, dann ist das ein ernsthaftes Problem. Schließlich kann man sich überhaupt nichts einprägen, sodass sich das spätestens bei Rückgabe der Klausur in Form einer meist schlechten Note niederschlägt und für eine gehörige Demotivation sorgt.
Deshalb sollte man wirklich nur dann lernen, wenn man auch kann und wenn das nun einmal nachts um drei Uhr ist, dann ist das nun einmal so. Das muss ja auch nicht zwingend die Gesundheit beeinträchtigen, denn man kann ja auch am Abend vorher früher ins Bett gehen und den Wecker auf drei Uhr in der Nacht stellen. Ich mache das schon seit Jahren so und hatte noch nie ein Problem damit - ganz und gar im Gegenteil: Mittlerweile hat sich meine Konzentrationsfähigkeit immens gesteigert, das heißt, dass ich nur noch die Hälfte der Zeit benötige, um mir den nötigen Stoff einzuprägen. Zuvor brauchte ich allerdings auch nur wenige Stunden, während ich heute maximal drei Stunden damit verbringe. Durchschnittliche Schüler sollten allerdings versuchen, zeitlich mit dem Lernen zu beginnen, denn ansonsten wird sich diese Haltung in naher Zukunft rächen.
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:: Pyromane
:: Beiträge 55:: 55.78 Talkpoints |
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Hallo,
das, was du hier beschreibst, kenn ich eigentlich nicht von mir. Mein "Trick" ist eher, dass ich mir in den Schulplaner vorher schreibe, was ich an dem Tag lernen muss und mach n Kästchen à lá "to do-Liste" und denke den ganzen Tag daran, nen Hacken zu machen !
Ich lerne also dann, was ich schon Tage vorher bestimmt habe und freue mich, wenn ich nach 2 Stunden fertig bin und ich das abhacken kann. Fühle mich dann stolz und erleichtert, dass ichs gemacht habe. Natürlich hab ich nicht immer Bock zu lernen, aber wie gesagt, wenn ichs mir aufschreibe, mach ich es dann immer. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich schon fast fertig mit der Schule bin (13.Klasse) und letztes Jahr schon sehr wichtig war.
Es gab auch mal Tage, wo ich 30% gelernt hab ich den Rest ich die Songtexte meine Lieder gesungen hab und mich nicht so richtig konzentrieren konnte. Da hab ich dann auch weniger gelernt als sonst, weils ja nichts bringt. Aber wenns ernst war, hab ich auch alles gegebn und mich nicht abgelenkt.
Ich muss auch sagen, dass der Ort, an dem man lernt auch sehr wichtig ist. Ich kann zum Beispiel nicht vor nen angemachten Computer lernen, dann sag ich mir "ja, ich such mal ein Paar Informationen" und lande im Nachhinein bei Schuelervz oder sonstiges. Meistens lern ich abends, nachdem ich nen Mittagsschlaf gemacht habe. Begebe mich in die Küche (wo abends meine liebe Familie sich nicht mehr rumtreibt und dort auch kein Fernseher ist), mache meinen iPod an und los gehts Wenn man ein Mal angefangen hat, gehts eigentlich ja noch, obwohl man ja ziemlich oft nach der Uhr guckt 
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:: panikattake
:: Beiträge 120:: 81.39 Talkpoints |
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