Die legendären 68er, sdie einst die als Avantgarde der gesellschaftlichen Entwicklung galten, wird heute als Sündenbock für die momentanen Probleme verdammt. Von PISA bis zur Kinderarmut, die 68iger sind Schuld.
Mittem im kalten Krieg, in den 60er Jahren, begeisterte sich das junge Publikum für Pop und Rockmusik. Die Rockhöhe ruschte mit dem Minirock weit übers Knie und die Mädchen liefen oben-ohne durch die Passagen. Die sexuelle PRevolution wurde durch die Anti-Baby-Pille vollends vollendet.
Wie sehen die Kinder jener Zeit das Ganze? Der Kabarettist Jess Jochimsen ist ein Kind der 68iger. An ihm werden die antiautoritären erziehungideale dieser genration erprobt. Zu seinen Eltern musste er seit Geburt nicht Mama und Papa, sonder Eberhard und Renate sagen. Die beiden sind die perfekten bayrischen Hardcore-Hippies, die aus ihrem Sohn einen Mischung aus Fidel castro und Pink Floyd machen wollen. Die jungen Jahre des Jess werden durch den Vietmankrieg, die RAF und goreleben bestimmt.
Jess Jochimsen gliedert sein Buch in 40 Episonden aus seiner Love and Peace Kindheit. In der ketchup sinnbildlich für das Blut aus dem Vietman steht. Er futtert grünzeug Marke Eigenbau. In den frechen und lustigen Texten berichtet Jochimsen über seine Kindheit. Nie hat er kapiert, warum ausgerechnet er bei Eltern zur Welt kommen musste, die statt der österlichen eiersuche lieber mit frisch beschutzten Bettlaken protestieren werden. Dabei bewegen Jess so alltägliche Probleme wie Pepsi oder Cola.
Für alle Kinder und Nachkommen dieser Generation.
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