Hallo zusammen,
in Deutschland gibt es jedes Jahr eine menge Scheidungen. Die Eheleute bleiben nicht oft ohne Kinder, die so genannten Scheidungskinder. Irgendwann lernt aber Mama oder Papa einen neuen Partner oder eine neue Partnerin kennen. Wenn man weiter geht kommt dann irgendwann der Entschluss das eines der Elternteile mit dem neuen Lebenspartner oder Lebenspartnerin zusammen zieht. Der neue Partner oder die neue Partnerin ist dann ständig anwesend und für die Kinder ist das oft nicht leicht, denn auch wenn man es nicht möchte spielt man doch eine wichtige Rolle bei der Erziehung. So kommt es vor das der Partner etwas verbietet, was die Mama vorher erlaubt hätte.
Wie kann man sich als neuer Partner verhalten? Wie sollte man mit den Kindern des Partners umgehen?
Ich kann das nicht aus der Sicht des Partners sagen, allerdings aus der Sicht des Kindes, die mit dem neuen Partner der Mutter zurecht kommen musste. Der Mann meiner Mama hat sich immer sehr viel Mühe gegeben, hat sich am Anfang wenig eingemischt und hat uns auch immer und überall geholfen (und das ist auch heute noch so. Wenn ich etwas brauche oder wenn ich anrufen würde er solle doch vorbei kommen, dann würde er sich ins Auto setzen und die 400 km fahren! Er war der beste Papa). Natürlich wusste er auch von meiner Mama genau was wir mögen und was wir gerne tun und hat das dann auch so eingerichtet, sich so zusagen eingeschleimt, was ich allerdings heute auch gut nachvollziehen kann, denn ich denke er hatte es nicht immer einfach und ist auch mit etwas Bauchschmerzen an die ganze Sache ran gegangen.
Liebe Grüße von der
Laufmasche
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:: Laufmasche
:: Beiträge 7758:: 0.00 Talkpoints ::  |
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Hallo,
mein Sohn war ein Jahr alt, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Die beiden verstanden sich auf Anhieb, was man jedenfalls so merken konnte. Als es dann immer ernster zwischen uns wurde, näherte mein Mann sich auch Herzmäßig meinem Sohn sehr an. Wir heirateten als mein Sohn 4 jahre alt war, und beim Ringetausch bekam der Kleine eine Hochzeitskette mit Schutzengel von meinem Mann, weil er ihn ja gleich mit geheiratet hat. Mein Mann sagt, mein Sohn sei wie sein eigener, nur mit der adoption klappt es wegen dem leiblichen vater leider nicht. das wär sein grösster Wunsch, denn der Kleine möchte auch so einen namen wir sein Papa und seine Schwester haben. Also in meinem Fall klappte es prima mit der Annährung, und nach 4 jahren mit meinem Mann sagt er jetzt auch Papa zu ihm.
Liebe Grüsse, Yvonne
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:: Softeis
:: Beiträge 2661:: 38.14 Talkpoints ::  |
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Hallöchen,
mein Sohn war ein paar Monate alt, als ich meinen Partner wechselte, der sofort mit ihm zurecht kam. Darauf schaute ich von Anfang an, das der Partner mich mit Kind nimmt und nicht nur mich. Nachdem er 1 Jahr alt wurde, kam ich mit meinem jetzigen Freund zusammen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb, sodass der Kleine heute ihn auch als Papa ansieht und ihn auch Papa nennt. Er kennt seinen richtigen Vater nicht und das ist in meinen Augen auch gut so. (lieber so einen Vater wie momentan, der sich um ihn wie sein eigenes Kind kümmert, als ein Vater der den ganzen Tag nur an Alkohol denkt und ihn auch konsumiert). Ich bin sehr froh das die beiden so gut klar kommen und auch soviel zusammen unternehmen (u.a. Fußball im Verein, da mein Freund die Kleinen trainiert). Mir jedenfalls ist es in erster Linie wichtig und ich denke da spreche ich für eine Menge Mütter, das der neue Partner mit dem Kind klar kommt!
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:: SybeX
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Ich kann da aus der gegeüberliegenden Sicht sprechen. Der Lebensgefährte meiner Mutter ist mittlerweile 9 Jahre mit ihr zusammen. Vor 5 Jahren sind er, meine Mutter und ich in eine gemeinsame Wohnung gezogen und haben uns schon damals recht gut verstanden. Die Verbindung zu einander war Sport, ein wenig Action und jede Menge Spaß. Ich war in dem Alter 12 Jahre alt und wir haben zusammen Basketball, Fußball, Freesbie etc. gespielt. Man sollte das Vertrauen langsam aufbauen und Gemeinsamkeiten finden. Am Anfang die Partnerin bitten mal alle zusammen in einen Park oder ins Schwimmbad oder in eine andere Einrichtung zu gehen. Dann kann man zusammen Spaß haben und ein wenig Sport treiben. Dadurch ist bei uns zumindest das Eis gebrochen.
Man sollte jedoch nicht zu freundlich sein sondern ganz natürlich. Ich kann jedoch nur von Kindern bis zu 12 Jahren sprechen. Ich denke in meinem jetzigen Alter also 17 Jahren, ist das eher schwieriger mit dem neuen Partner. Man sollte auf keinen Fall zu freundlich sein. Ganz normal auftreten. Man merkt sofort wenn etwas gespielt wird und dass haben Jugendliche überhaupt nicht gern und man wird als Schleimer abgestempelt.
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:: Luxus-Chris
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