Ich bin eigentlich jemand, der überwiegend alleine Sport treibt, da ich nur äußerst selten solche Sportarten betreibe, für die man mindestens zu zweit sein sollte (Klettern, Badminton). Bisher war ich immer glücklich, wenn ich alleine Rennrad oder Mountainbike gefahren bin. Auch zum Schwimmen bin ich fast immer alleine gegangen.
Da ich über einen längeren Zeitraum wirklich faul war und nun langsam wieder einsteigen möchte, habe ich mir überlegt, dass ich einem Sportverein beitreten könnte. Dort könnte ich dann mit anderen Leuten zusammen endlich mal wieder Badminton oder Tennis spielen und vielleicht auch Radfahren. Ich habe nun überlegt, ob ich einem schwul-lesbischen Sportverein beitrete.
Grundsätzlich bin ich kein Szene-Gänger und ich halte auch nichts von bewussten Abgrenzungen aufgrund von Vorurteilen. Allerdings habe ich selbst auch schon erlebt, dass man als Mensch, der nicht im heteronormativen Gefüge lebt, teilweise recht schräg angeschaut wird. Ich erhoffe mir von einem solchen Sportverein also in erster Linie, dass ich dort unkompliziert mit Gleichgesinnten Sport treiben kann - ohne blöde Tuscheleien und Co.
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit einem solchen Sportverein gesammelt, vielleicht sogar hier im Ruhrgebiet (Raum Bochum/Essen)? Was hat euch dazu bewegt, sich für einen schwul-lesbischen Sportverein zu entscheiden? Würdet ihr euch wieder für einen solchen Sportverein entscheiden oder nicht?
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:: Cologneboy2009
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