Vor einigen Monaten gab es eine riesige Aufregung, weil ein Zusatzbeitrag von verschiedenen Krankenkassen eingeführt wurde. Es ging dabei meist um 8 Euro pro Monat und viele fragten sich, ob der Verwaltungsaufwand dafür nicht höher ist, wie der Betrag, der dann noch übrig bleibt.
Von den Krankenkassen wurde erklärt, dass man auf den Zusatzbeitrag angewiesen sei und man strengstens auf die Bezahlung des Zusatzbeitrags bestehen wird, notfalls auch über eine Pfändung. Nun aber lese ich, dass bei verschiedenen Krankenkassen teilweise jeder Dritte diesen Beitrag nicht zahlt, hochgerechnet sind das in Deutschland dann etwa 1 Million Menschen, die den Beitrag der Solidargemeinschaft schulden.
Heißt das jetzt, wer brav zahlt, ist der Dumme? Natürlich ist es ärgerlich, wenn man einen solchen Zusatzbeitrag zahlen muss, um so mehr ist man doch wohl verärgert, wenn man erkennen muss, dass jeder Dritte nicht zahlt und ihm auch deswegen nichts passiert. Dieses Verhalten führt dann nur zu noch mehr Übellaunigkeit der Versicherten und zeigt ein weiteres Mal auf, wie sehr man sich auf Aussagen anderer verlassen kann. Dieser Zustand kann doch nur ein Zeichen dafür sein, ebenfalls den Zusatzbeitrag der Krankenkassen zu zahlen.
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:: urilemmi
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