Als Präsenzhandel wird der Parketthandel an der Börse bezeichnet, der vielen aus Filmen bekannt sein dürfte. Hunderte von Leuten schreien, gestikulieren wild mit den Händen, und so manch Vermögen wird hin- und hergeschoben.
Die Frankfurter Börse beispielsweise löst ab 2012 den Parketthandel vollständig durch ein elektronisches System ab. Vor zehn Jahren wurden mehr als drei Viertel aller Handelsvolumina durch Präsenzhandel erledigt. Heute ist es ein gutes Zehntel. Nur noch an Terminbörsen, wie der London Metal Exchange, ist der "Open Outcry", wie das Handeln am Parkett auch noch bezeichnet wird, signifikant.
Glaubt ihr, dass das Parkett an der Börse hinkünftig leer sein wird? Befürwortet ihr diese Entwicklung oder soll man doch an dieser antiquierten anmutenden Form festhalten?
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:: nirandor
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