Ich habe "Die Farbe Lila" damals im Englisch-Leistungskurs in der Schule behandelt. Der Roman ist in Briefform geschrieben, ist also in der Hinsicht sehr speziell - du weißt wohl selber am besten, ob du so etwas magst.
Thematisch geht es im kleinen um eine junge Frau, die unter denkbar ungünstigen Bedingungen im Prinzip immer von allen Seiten unterdrückt wird und mit der Zeit ein eigenes Selbstbewusstsein aufbaut. Das größere Thema sind die Lebensumstände der Afroamerikaner in den Südstaaten der USA zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Es geht demnach viel um soziale Armut, Rassismus und Unterdrückung.
Insgesamt ist "Die Farbe Lila" ein recht düsterer und bedrückender Roman. Zwar gibt es immer wieder durchaus hoffnungsvolle Momente und die Geschichte endet auch im Prinzip "gut", aber es bleibt doch ein Nachgeschmack von sozialen und emotionalen Ungerechtigkeit und Schicksalsschlägen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings gibt es auch viele Leute, die es ingesamt zu traurig und negativ finden. Wenn du generell Schicksalsromane gerne magst, würde ich es dir auf jeden Fall empfehlen.
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:: channale
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