Der Wilde Westen beginnt schon in Berlin und zwar genau im Theater des Westens am Kuhdamm. Ich hatte neulich die Gelegenheit gehabt mir die Show anzusehen und ich muss sagen dass ich absolut begeistert war.
Über den Inhalt brauche ich niemanden etwas erzählen, er ist identisch mit Bullys Megahit „der Schuh des Manitu“, allerdings angereichert durch unzählige Gags und mitreißende Tanz-, Show- und Gesangseinlagen. Man merkt den hervorragend besetzten Schauspielern direkt an welchen Spaß sie an der Sache haben. Das Bühnebild ist hervorragend und absolut stimmig, es kommt sofort Präriestimmung auf. Als absoluter Ohrwurm entpuppte sich Dimitries Song „ich trinke Ouzo und was trinkst du so“. Ein bischen sinnfrei, aber lustig. Auch die vielen kleinen Gags am Rande wie den tanzenden Apollo 13 (?) im Abschlussbild auf einer Wolke, die Geier, die lustigen Details im Bühnenbild waren großartig. Leider vergisst man schnell die Details wieder weil wirklich Gag auf Gag folgt. Man muss sich wirklich sehr konzentrieren um keine Pointe zu verpassen oder irgend ein kleines lustiges Detail in der Ausstattung zu übersehen.
Wer sich die Show noch ansehen will sollte sich sputen, die letzte Vorstellung läuft Ende Mai 2010. Wir haben Freitags in der Preiskategorie drei gesessen und ungefähr 55 Euro pro Karte direkt an der Abendkasse ohne Reservierung bezahlt. Gesessen haben wir ungefähr in der dreizehnten Reihe, das war optimal und man konnte alles genau sehen und hören. Die Vorstellung dauert cirka 2,5 Stunden mit einer Pause. Bevor es zur obligatorischen Zugabe kommt wird noch in einer sehr persönlichen Ansprache auf die Carreras- Stiftung für an Leukämie erkrankte Kinder hingewiesen und dass dass Ensemble diese unterstützt. Zu diesem Zweck stehen an den Ausgängen einige Darsteller in ihren Kostümen und nehmen Spenden entgegen. Eine gute Sache und auch mal eine Gelegenheit mit den Schauspielern ein paar Worte zu wechseln.
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