Griechenland ist hoch verschuldet, das wissen wir ja und seit ein paar Wochen können wir es auch überall lesen. So brauchen sie bis April 12 Milliarden Euro, um nur die auslaufenden Anleihen zu bezahlen. Ein richtiger Sparkurs von Griechenland sieht man aber nicht, sie habe es auch versäumt, rechtswidrige Steuergeschenke zurückzufordern. Statt zu sparen, wird gejammert. Lieber hofft man auf Geld aus der EU und schiebt anderen die Schuld an der eigenen Misere zu.
Dabei ist der griechische Ministerpräsident Pangalos eindeutig einen Schritt zu weit gegangen. Er sagt, Griechenland wäre niemals für die Besatzung im Zweiten Weltkrieg entschädigt worden. Man hätte damals aus der Zentralbank das Geld und die Goldreserven entwendet und diese niemals zurückgezahlt. Zwar sagt er, das Deutschland das Geld nicht unbedingt zurückzahlen müsste, sich aber wenigstens dafür bedanken könnte.
Da bekomme ich einen echten Wutanfall. Was heißt hier „nicht unbedingt zurückzahlen müssen“? Wenn wir ihm ein paar Milliarden deswegen zukommen lassen würden, würde er es wohl auch annehmen. Nach so vielen Jahren immer wieder auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges herumzuhacken, das sollte wirklich langsam der Vergangenheit angehören.
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:: urilemmi
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