Mittlerweile können die meisten meiner Freunde und Bekannten keinen Schnee mehr sehen, was daran liegt, dass der Schnee viel Ärger verursacht: erst muss er von den Gehwegen und anderen Plätzen verbannt werden, oft genug behindert er den Verkehr und das aktuelle Tauwetter sorgt wieder für andere Probleme. Dabei ist Schnee durchaus auch interessant und einer näheren Betrachtung würdig.
So kann der weiße Niederschlag verschiedene Formen annehmen. Für die Form verantwortlich ist die herrschende Temperatur und Luftfeuchtigkeit, während der Schnee fällt. So fallen bei Temperaturen zwischen 0 und -3 Grad und niedriger Luftfeuchtigkeit sechseckige Plättchen vom Himmel, während steigende Luftfeuchtigkeit im gleichen Temperaturbereich für Sterne sorgt. Der gern gesehene Pulverschnee ist erst bei Temperaturen unter -3 Grad möglich; bei näherer Betrachtung sind diese Flocken dann dünne Nadeln oder körnige Prismen. In den zurückliegenden Wochen herrschten ja auch Temperaturen zwischen -10 und -20 Grad. Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist, dann fällt der Schnee tatsächlich in großen, leichten und vor allen Dingen flockigen Dendriten zu Boden.
So macht der nächste Schneefall sicher etwas mehr Spaß: durch Beobachten kann man auch ohne entsprechende Messgeräte erahnen, was für eine Temperatur vorherrscht und wie es um die Luftfeuchtigkeit bestellt ist.
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:: JotJot
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