Der Berufsverband Deutscher Neurologen rät allen Migränepatienten und Personen die häufig unter Kopfschmerzen leiden nicht zu oft Kopfschmerzmittel oder Migränemedikamente dagegen anzuwenden – sonst ist die Gefahr gegeben, dass sich so leicht ein Dauerkopfschmerz entwickeln könnte.
Man sollte starke Kopfschmerzmittel und Präparate gegen Migräneattacken laut BDN nicht häufiger als 10 mal im Monat und auch nicht länger als 3 Tage hintereinander anwenden – wenn die Schmerzen chronisch sind empfiehlt sich statt der Selbstmedikation eher ein (nochmaliges) Aufsuchen eines Facharztes. Falls Medikamente oder Arzneien zu oft angewendet werden kann dadurch ein Ansteigen der Anfälle begünstigt statt vermieden werden oder durch einen dumpf drückenden Kopfschmerz ergänzt werden. Viele Patienten neigen laut BDN durch die große Zahl an frei verkäuflichen Schmerzmitteln immer stärker zu einer Selbstmedikation als früher.
Falls der chronische Kopfschmerz da ist, hat man damit nicht nur oft das Gegenteil erreicht von dem was man eigentlich wollte sondern muss in der Regel auch jegliche Präparate für 14 Tage aussetzen. Um der Entstehung der Dauerkopfschmerzen entgegen zu wirken sollte man außerdem auf nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung setzen wie Entspannungstechniken. Hier bietet sich die progressive Muskelentspannung oder das Biofeedback an um Stress abzubauen und so der häufigen Ursache für Migräne bereits im Ansatz entgegenzuarbeiten. Sportliche Betätigung in Form von Fahrrad fahren, Schwimmen oder Nordic Walking kann ebenfalls dazu beitragen, Migräneattacken und starke Kopfschmerzen zu verringern
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