Mal sehen ob es in der Stahlindustrie ebenfalls bald einen Streik geben könnte, denn die IG Metall kündigte jetzt die Tarifverträge für die ostdeutsche Stahlindustrie, weshalb die nächsten Wochen wahrscheinlich wieder längere Tarifrunden und mögliche Streiks zu erwarten sind.
Dass diese wenig rosig werden, kann jetzt schon gesagt werden, denn die deutsche Stahlindustrie boomt angesichts der hohen Nachfrage nach deutschem Qualitätsstahl, auch wenn der Markt von chinesischem Billigstahl teilweise überschwemmt wird – die Auftragsbücher der deutschen Stahlkocher sind jedoch voll, teilweise schon für Jahre im voraus, und die Gewinne fließen. An diesen wollen jetzt natürlich auch die Arbeitnehmer beteiligt werden oder zumindest eine Verbesserung der bisherigen Arbeitsbedingungen, was eine Forderung nach weniger Arbeitszeit, also nach einer Arbeitszeitverkürzung und indirekten Lohnerhöhung, bedeuten könnte oder mögliche Mehreinstellungen. Auch eine alters- oder schichtabhängige Anpassung der Arbeitszeiten seien laut Gewerkschaft vorstellbar.
Ab Mitte Dezember soll es dann losgehen, bis dahin will sich die IG Metall noch beraten, wie die konkreten Forderungen aussehen sollen und ab Mitte Januar soll es die ersten Verhandlungen mit den Arbeitgebern geben.
Dis bisherigen Tarifverträge laufen Ende Januar 2008 aus, mit Streiks, wenn es welche geben könnte, ist frühestens ab März 2008 zu rechnen wenn die Friedenspflicht endet.
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