Zum Glück sind unsere Gewerkschafter nicht so drauf: in Frankreich wurden gestern insgesamt vier Trassen, auf denen der TGV unterwegs ist, gezielt beschädigt. Unter anderem wurden Stromkabel durchtrennt oder in Brand gesetzt und sogar Signalanlagen mutwillig zerstört.
Die SNCF, der französische Bahnkonzern, geht von einer gut koordinierten und geplanten Sabotageaktion aus, um die Wiederaufnahme des verkehrs zu blockieren.
Grund für den Generalstreik in Frankreich sind keine Lohnerhöhungen, sondern es geht um Bestandrechte, die gekürzt wurden. So soll eine Frühverrentug nicht mehr so einfach möglich sein und auch Abstriche bei den Altersbezügen soll es geben, wenn man trotzdem früher geht.
Zum Glück sind wir bei uns von solchen Taten verschont geblieben, das würde auch wirklich keinem Verhandlungspartner zuzutrauen sein. Selbst dann nicht, wenn die Fronten noch so verhärtet sind.
Die Streikfront in frankreich brökelt auch allmählich, zumal die Zustimmung für die Pläne von Sarkozy in der Bevölkerung bei mehr als zwei Drittel liegt. Gerade dies könnte aber der Ausschlag für die Sabotageakte gewesen sein. So sollte doch noch verhindert werden, dass im Bahnverkehr wieder Normalität einkehrt.
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:: betty
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