Hallo zusammen,
ich habe grade einen Artikel über die Heizgewohnheiten in Peking gelesen, für mich einfach nicht vorstellbar.
Ob und wann die Heizung aufgedreht wird, kann nicht jeder einzelne für sich entscheiden. Nein, das übernimmt der Staat für die Einwohner von Peking. Die zentrale Wärmeversorgung ist nur vom 15. November bis zum 15. März eines Jahres angeschalten, denn dann versorgt die "Beijing Heating Group" Wohnungen und Büros mit Wärme. Das heißt im Klartext, hält sich das Wetter nicht an diese Termine und es ist z. B. im Oktober schon bitterkalt, haben die Menschen das nachsehen und können sich nur dadurch behelfen, daß sie sich auch in geschlossenen Räumen im Wintermantel aufhalten.
Für mich als bekennende "Frostbeule" wäre das ein Greul.
Dazu kommt noch: Wenn die Heizung an ist, bleibt sie das auch, da der überwiegende Teil der Heizungen über keine Ventile oder Thermostate zum regulieren der Heizleistung verfügt. Und abgeschaltet werden kann sie somit auch nicht. Wenn es in der Wohnung zu warm wird, wird einfach gelüftet, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Mit anderen Worten, die Energie wird zum Fenster "rausgeworfen". Energieverschwendung pur.
Viele Grüße von
wölfchen
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:: wölfchen
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