An wirklich schlechte Bücher gerate ich eigentlich nie. Aber natürlich war ich schon öfters von Büchern enttäuscht, gerade wenn sie von anderen hochgelobt wurden. Das letzte Mal erging es mir so mit "Die Bücherdiebin". Ich fand das Buch wirklich schlecht, habe es aber bis zum Ende gelesen. Wieso dieses Buch so ein Bestseller ist, habe ich aber nicht verstanden.
An und für sich denke ich aber auch: Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher. Ich habe früher durchaus Bücher nach ein paar mühsamen Seiten für immer weggelegt. Mittlerweile bin ich einfach vorsichtiger, bevor ich mir ein Buch zulege. Im besten Fall lese ich im Geschäft die ersten paar Seiten und weiß dann schon, ob es mir gefällt.
Manchen Büchern gebe ich hingegen auch nach Jhren eine zweite Chance und plötzlich passt es!
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:: nashville
:: Beiträge 56:: 32.34 Talkpoints |
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Hi!
Mir geht es öfter so ähnlich wie dir. Ich habe z. B. "Sakrileg" angefangen und ca. auf Seite 100 aufgehört zu lesen weil es mir einfach zu langweilig war. Seitdem habe ich es nicht mehr in die Hand genommen. Dann habe ich noch ein weiteres Buch, dass heißt "Dickicht" von Scott Smith und auch das hab ich nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Allerdings liegen diese zwei Bücher trotzdem noch in meinem Bücherregal, da ich sie irgendwann trotzdem noch zu Ende lesen will (wenn ich mich überwinden kann )
Ich habe außerdem vor den Sommerferien ein Buch gekauft, das hieß "100 Tage Sex" und ich habe es mir gekauft, weil ich dachte, dass es bestimmt gut ist . Jedenfalls wurde es ab der Hälfte so langweilig, dass ich auch bei diesem Buch eine Pause gemacht habe. Allerdings habe ich mich dann doch dazu gezwungen, es fertig zu lesen. Das hat natürlich eine Weile gedauert, aber ich habe es innerhalb der Sommerferien fertig gelesen. Da ich das Buch natürlich nicht mehr sonderlich ansprechend fand und nicht wusste, was ich damit noch soll, habe ich es meinem Lehrer geschenkt! Allerdings ging das nur, da ich die Schule verlassen hatte und dieser spezielle Lehrer total lustig und humorvoll ist und er fand es eben auch lustig
Naja, normalerweise lese ich immer alle Bücher zu Ende, auch wenn sie zwischendurch mal öde sind, aber mich interessiert natürlich trotzdem immer wie sie enden. Die Ausnahmen sind bei mir bis jetzt nur diese zwei Bücher und auch die werde ich irgendwann zu Ende lesen 
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:: Chelsea
:: Beiträge 13:: 7.61 Talkpoints |
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Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Stone Butch Blues" von Leslie Feinberg, in Deutschland auch als "Träume in den erwachenden Morgen" bekannt. Dieses Buch ist einfach unglaublich gut geschrieben und selbst in der deutschen Übersetzung absolut lesenswert. Die Geschichte, die Leslie Feinberg erzählt, ist sehr aufwühlend und hat mich tief berührt. Da ich dieses Buch so faszinierend fand, habe ich das nächste Buch mit Spannung erwartet, welches als "Drag King Dreams" veröffentlicht wurde.
Ich finde die Transgender-Literatur insgesamt sehr spannend und habe mir das Buch dann über meinen kleinen Lieblingsbuchladen bestellen lassen, da das Buch noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich war. Einige Wochen später hatte ich dann endlich das heißersehnte Buch in den Händen, frisch aus den USA. Ich habe es gelesen und war schon nach wenigen Kapiteln recht enttäuscht, da ich mir einfach mehr erhofft hatte. Die Geschichte an sich ist spannend, so wie viele Transgender-Lebensgeschichten. Dennoch konnte dieses Buch einfach nicht an das andere Werk heranreichen.
Ich habe das Buch natürlich zuende gelesen, weil ich einfach nicht mittendrin aufhören kann. Selbst ein sehr langweiliges Buch lese ich bis zum Ende. "Drag King Dreams" war nicht unbedingt langweilig, sondern konnte mich einfach nicht so fesseln und meiner Meinung nach besitzt es nicht diese Tiefe, die "Stone Butch Blues" hat.
Ich war also ziemlich enttäuscht, sicher aber vor allem aufgrund meiner eigenen, hohen Erwartungshaltung. Freunde und Bekannte, die das Buch ebenfalls gelesen haben, hatten allerdings denselben Eindruck von diesem Werk, und sowohl in der deutschen als auch in der englischen Fassung hat das Buch keinen so richtig überzeugt.
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:: Cologneboy2009
:: Beiträge 8465:: 124.37 Talkpoints ::  |
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Klar, wer kennt das Problem nicht. Ich falle zum Beispiel ständig auf Paulo Coelhos Werke herein. Die bekommen immer so wahnsinnig gute Kritik ab und auch eine Lehrerin von mir hat uns mal sein Buch "11 Minuten" empfohlen und zwar mit ziemlich überschwenglichen Worten, die echt gut klangen. Ich habe es mir also gleich voller Erwartung bestellt und fand den Text auf dem Buchrücken wirklich gut und als ich dann anlas, war auch noch alles in Ordnung. Davor habe ich mir schon "Die Hexe von Portobello" gekauft und war erst total angetan und dann doch wieder extrem genervt davon. War mir aber egal, ich dachte, bei "11 Minuten" wird es schon besser.
Nur dann merkte ich irgendwann, dass es einfach mal wieder ein Buch ist, was aber mal so gar nicht nach meinem Geschmack geschrieben ist - genau wie alle anderen Bücher von Coelho. Er schreibt einfach immer so langatmig und bringt es nur selten auf den Punkt. Das ist nichts für mich, ich brauche eine schnelle Handlung, mit Lücken habe ich auch keine Probleme (das ist besser, als wenn lauter Sachen erzählt werden, die überhaupt nicht relevant sind) und ich brauche klare, harte Worte, die das treffen, was dahintersteckt oder was gemeint worden ist. Und Coelho entspricht dieser Vorliebe so gar nicht. Mir gefällt weder wie er die Handlung in die Länge zieht noch seine fade und zu schmeichelhafte Ausdrucksweise. Das ist mir zu weich, als das es auf mich wirken könnte.
Während ich die Hexe von Portobello nur angelesen und dann ins Regal verbannt habe, habe ich die 11 Minuten schon bis zum Ende gelesen. Was ich nun aber damit mache, weiß ich auch nicht. Verkaufen will ich sie nicht, weil mir das bei Büchern einfach irgendwo weh tut, zumal sie sich in Mengen so gut in der Wohnung machen. Vielleicht muss man einfach auch ein paar schlechte Bücher im regal haben, gehört vielleicht mit dazu.
Ein weiteres unheimlich schlechtes Buch ist für mich "Feuchtgebiete". Das ist einfach so schlecht geschrieben, so unglaublich mies. Das hätte von einem Grundschüler kommen können, wenn diese denn schon so weltfremd denken. Feutchtgebiete ist für mich einfach ein Buch, wenn nicht gar das Buch, bei dem man genau sieht, dass es nur ums Geld und um Aufmerksamkeit durch Provokation geht. Nichts weiter steckt dahinter. Und trotzdem steht es noch in meinem Bücherregal - eben weil man auch schlechte Bücher haben muss. 
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:: Mandragora
:: Beiträge 1373:: 8.53 Talkpoints ::  |
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Hallo!
Mir ging es auch oft so, dass ich ein Buch wirklich nicht mehr weiter lesen wollte. Meistens quäle ich mich dann durch, indem ich quer lese oder auch ein paar Seiten einfach überspringe.
Ich weiß, dass viele Leute "Herr der Ringe" wirklich lieben, aber ich habe das Buch nicht geschafft zu Ende zu lesen. Oft ist es mir passiert, dass ich auf dem Buch eingeschlafen bin. Es war einfach nicht mein Schreibstil. Ich empfand es als äußerst langweilig. Manche Romane schaffen es einfach nicht mich zu fesseln durch zu lange Passagen, in denen einfach nichts spannendes passiert.
Das Problem ist, dass egal wie spannend der Buchdeckel auch klingen mag, es nie einen Garant dafür gibt, dass mir das Buch im Endeffekt gefällt. Im Laufe des Buches enttäuscht zu werden, passiert mir dauernd! Ich habe zwar immer ein Problem damit, Bücher ungelesen wegzupacken, weil ich denke, dass ich dem Buch vielleicht Unrecht tue, aber bei manchen Büchern geht es einfach nicht anders. Lesen soll ja auch Spaß machen! Nur der Schulliteratur kann ich nicht ausweichen. Da muss das Elend eben ertragen werden. 
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:: cochiiii
:: Beiträge 159:: 12.75 Talkpoints |
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Hallo,
das Problem habe ich zwar nicht oft, aber wenn doch, dann richtig. Die letzte Pleite war "Morgenrot". Bei amazon.de habe ich mir viele Rezensionen durchgelesen. Die meisten davon waren absolut positiv. Da ich mich mit diesen Bewertungen fast nie in die Nesseln setze, habe ich auch damals drauf vertraut.
Wenn ich ein Buch wie "Morgenrot" erwische, versuche ich trotzdem es zu Ende zu lesen. Irgendwie bin ich dann doch neugierig, wie das alles ausgeht. Meistens ist es dann so, dass ich nicht jede Seite lese, sondern nur noch stellenweise. Die Bücher verkaufe ich dann meistens oder schiebe sie in die hinterste Ecke meines Bücherschranks.
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:: stardust
:: Beiträge 93:: 50.02 Talkpoints |
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Ich bin leider auch schon über das eine oder andere schlechte Buch gestolpert. Früher habe ich mich zum Weiterlesen gezwungen, heute verzichte ich darauf. Gähnende Langeweile sollte ein gutes Buch nicht beinhalten, ebenso keine schreckliche Story und Kitsch bis zum Umfallen.
Es gibt Autoren, die erfolgreich sind und dank ihres Namens auch immer verlegt werden, wo ich mich aber frage wie so ein Schund es in die Buchhandlungen nur schaffen kann. Die Romane von Charlotte Link zählen für mich zum Beispiel dazu, ebenso wie die frühen Werke von Nora Roberts.
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:: Len4ik
:: Beiträge 98:: 51.02 Talkpoints |
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