Ich muss morgen ein Kurzreferat über Minesang machen und wollte da mal fragen ob dies hier o in Ordnung ist. Leider hat das mit den tabstopps nich so geklappt . . Also in Word hab ichs schon drin aber hier geht das irgendwie nicht
Naja hoffe ihr checkt durch:
Entwicklungsstufen des Minnesangs:
- früher Minesang (1150 – 1170):
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- gegenseitige Liebe
- natürlich ungekünstelte Auffassung von Liebe ( ->Wert)
- Form: Langzeile (vgl. Nibelungenlied)
- hohe Minne (nach 1170):
- unerfüllbare, platonische Liebe
- wesentl. differenziertere Formen
- Unerreichbarkeit der Frouwe (Frau)
- niedere Minne:
- unkomplizerte Liebe
- "Herzelied“
- "Mädchenlied“(sog. niedere Minne, Rolle des Mädchens)
- Teile aus der Romantik werden verwendet)
Laut- und Bedeutungswandel:
- Diphthongierung:
- î -> ei
- iu -> eu
- û -> au
Bsp.: Mîn niuwes Hûs -> Mein neues Haus
- Monophthongierung:
Liebe guote Brueder -> liebe gute
-> häufig ô -> a [i]
- Bedeutungswandel:
z.B.: wîp – Weib : weibl Person in den unteren Gesellschaftsschichten (Bauern)
frouwe – Frau/Herrin : weibl Person in den oberen Gesellschaftsschihcten (Adel)
verwsch. Typen d. Minnesangs:
- Wechsel (Dialog) z.B. Albrecht v Johannsdorf, Ich vant âne huote (Ich fand ohne Aufsicht)
- Frauenbild:Angebetete, Herrin, sittl. Vorbild
- Verhältnis Liebender-Geliebte: hohe Minne (ideal) , werben trotz Unerreichbarkeit (einseitige Liebe)
- Erhöhung:Würde, Frohsinn, Beherrschung
- Unmutslied z.B. Hartmann von Aue, Maniger grüezet mich alsô (mancher grüßt mich so)
- Frauenbild:-frouwe hochnäsig
-wîp:nett, erwidert Gefühle
- Verhältnis Liebender-Geliebte: als sî mir sint, als bin ich in ->so wie Sie zu mir sind, so bin ich zu Ihnen
=> neues Ideal oder spielerischer Konventionsbruch?
- Liebesmonolog, z.B. Ich zôch mir einen Falken, Kürenberger
- Frauenbild: Erziehende Frau (wie sie ihn wollte han ...)
- Verhältnis Liebender-Geliebte: realistisch, ungekünstelt, gegenseitige Liebe
- Mädchen- oder Tagelied, z.B. Walther, Unter den Linden
- Frauenbild: naiv, schamhaft, selbstbewusst, erfüllt
- Verhältnis Liebender-Geliebte: „Küsste er mich? wol, tusend stunt
-> gegenseitige Liebe, Gegenseitigkeit, beglückend
Ideale der „minne“:
- komplizierte manchmal gekünstelt wirkende Grundkonstellation
-> rein erzieherische Funktion
- ritterlicher Minnesänger wirbt um das Herz seiner Angebeteten, von der er weiß, dass diese sein Werben nicht erhört, da sie die Ehefrau eines hohen Herrn (meist der Dienstherr) ist
- immer wieder neue Steigerungen in seinem Liebesbekenntnis – -> muss trotzdem das Verhältnis zwischen ermutigender Nähe und abweichender Distanz aufrecht erhalten bzw. ausbalancieren
- Vermittlung: Verfeinerung der Sitten, bestätigt den Anwesenden ihren Wert und ihre Bedeutung in der idealistisch überhöhten Darstellung von Standesmitgliedern
- hohe minne: eher subtiles (sorgsames und fein fühlendes) Liebeskonzept
- niedere minne: eher unkompliziertes Liebeskonzept
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