Die Frage wäre, wie ihr auf die Förderung durch Wohnriester gekommen seid. Leider wird durch diese Förderung nicht der Ausbau von bestehendem Wohneigentum gefördert. Obwohl es was mit der Alterssicherung zu tun hat, wäre auch der altersgerechte Umbau (z.Z.) nicht förderfähig. Die haben sich schon was dabei gedacht, als sie diese Förderung ins Leben riefen. Es ist bloß noch niemandem klar, was das war.
Jedenfalls hat die Wohnriesterförderung grundsätzlich ein paar Nachteile.
So wird zunächst nur selbstgenutztes Wohneigentum gefördert! Das Vermieten an die Kinder ist also sowieso ein Ausschlusskriterium. Dann das Problem, dass das Darlehen gar nicht von allen Banken oder Versicherungen angeboten wird. Das wird noch einiges an Zeit brauchen, bis dies der Fall sein wird. Nicht zu vergessen die wirklich tolle Geschichte der nachgelagerten Besteuerung! D.h., die Förderung wird dann in der Rentenzeit versteuert. Mag sein, dass bei dem ein oder anderen dann auch 0 Euro an Steuern herauskommen und sich das Ganze auf jeden Fall lohnt. Aber es ist sicher kein Beitrag zur Transparenz oder Berechenbarkeit.
Für euer Vorhaben könnte aber u.U. bei der KfW Bank ein entsprechendes Programm bestehen. Oder aber ihr Fragt nach evtl. vorhanden regionalen Förderungen. Wenn ihr eurer Bank vertraut, dann empfehle ich ein Gespräch dort. Ist es ein guter Berater, schickt er euch zu eben diesen Fördermöglichkeiten (wenn vorhanden) – auch wenn die Bank dann letztlich nichts daran verdient. Im anderen Fall wisst ihr wenigstens, was die Bank euch für Konditionen anbieten kann.
Vielleicht zur Förderung: damit ist immer nur ein verbilligtes Darlehen gemeint. Keine direkte Subvention. Das wäre in der Tat nur beim Wohnriester möglich.
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