Auf seiner Sitzung am Montag in Mombasa in Kenia hat das Council des Weltverbandes IAAF beschlossen, dass das Strafmaß und die Abschreckung für Dopingsünder wahrscheinlich immernoch zu niedrig angesetzt ist, und somit eine Erhöhung der Sperre auf 4 Jahre mehr oder weniger beschlossen ist.
Die endgülgtige Zustimmung dazu soll beim IAAF-Kongress vor der Leichtathletik-WM, die im Sommer in Osaka/Japan (25. August bis 2. September) stattfinden soll, gegeben werden. Lamine Diack (Senegal), seines Zeichens Präsident der IAAF, hofft ebenfalls darauf, dass die WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) diesen Vorschlag zur Erhöhung des Strafmaßes im November zu ihrer Generalversammlung aufnehmen wird und damit die geforderten härteren Sanktionen in den Welt-Anti-Doping-Code Eingang finden werden. Kürzere Sperren sollen in Zukunft nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich sein. Die IAAF fordert, das eine 4jährige Sperre zukünftig über jeden verhängt wird, dem der Gebrauch oder Besitz von anabolen Steroiden, Hormonen, des Blutdopingmittels EPO sowie Amphetaminen nachgewiesen werden kann. Die Sperre soll ebenfalls für verbotene Methoden und das Verweigern, Verfälschen oder Verfehlen von Dopingkontrollen gelten.
Zudem wird über ein generelles direktes und indirektes Wettverbot aller IAAF-Mitglieder, egal ob Offizieller, Athlet, Berater, Manager, Trainer oder den Organisatoren von IAAF-Sportfesten diskutiert. Der Besitz von Anteilen an Konzernen oder gleichartigen Organisationen, die die Meetings veranstalten oder promoten, soll demnach ebenfalls nicht mehr gestattet sein, um jeglichen Korruptionsverdacht oder einen Verdacht auf persönliche Bereicherung und somit bewußte Manipulationen in der Zukunft auszuräumen. Die juristische Kommission der IAAF soll demnach entsprechende Regeln und Regeländerungen erarbeiten.
|
| |
 |
:: Midgaardslang
:: Beiträge 4333:: 100.43 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|