vom 14.10.2007
Talkteria: Königliches Umweltverständnis
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Königliches Umweltverständnis

Forum: Kurioses

    
Die britische Queen Elizabeth II. hat die rund 100 Angestellten in ihrer Sommerresidenz im schottischen Balmoral angewiesen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, um die Umwelt zu schützen und sie nicht unnötig zu belasten. Jeder der Angestellten habe ein entsprechendes Schreiben erhalten, berichtete die Zeitung "Mail on Sunday". Für diese Dienstanweisung hat das Personal des 50.000 Hektar großen Anwesens allerdings eher wenig Verständnis. Das Verhalten der Royals selbst widerspreche völlig dem "Diktat" von Königin Elizabeth II., sagte ein Sprecher der Angestellten. Der Buckingham-Palast schwieg jedoch zu dieser Ankündigung. "Wir sprechen nicht über Angelegenheiten, die Balmoral betreffen", sagte eine Sprecherin.

Ich halte das für eine Frechheit, denn viele Angehörige der Königsfamilie oder auch königliche Gäste landen dort sogar mit dem Flugzeug. Und die Mitglieder der Königsfamilie bewegen sich auf dem Gelände nur mit Geländewagen fort. Und ausgerechnet die verlangen jetzt, dass ihre Angestellten auf eine ökologische Weise zur Arbeit kommen, damit quasi ihre Umweltverschmutzung berechtigt ist. Außerdem haben viele Mitarbeiter auch keine andere Möglichkeit als mit dem Auto nach Balmoral zu gelangen. Nur wenige der Angestellten wohnen in der nächstgelegenen Stadt Ballater. Die meisten wohnen weiter entfernt und es fährt nur ein Bus jede Stunde und eine Zugverbindungen gibt es seit 1966 nicht mehr.
  
Eddy :: Eddy :: Beiträge 138:: 71.64 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich kenn mich bei den Royals so gar nicht aus.
Dass die Queen etwas für den Umweltschutz tun will ist löblich. Auch, dass sie die Angestellten zu ökologischem Verhalten anzuregen, ist nicht weiter schlimm.

Allerdings finde ich, dass die königliche Familie und auch deren Gäste Vorbild sein sollten.
Außerdem ist es sicher gar nicht so einfach, auf so einem großen Gelände und bei größeren Strecken völlig auf eigene Fahrzeuge zu verzichten. Hier wären sicher Fahgemeinschaften eine Alternative.
  
:: JotJot :: Beiträge 13223:: 61.41 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich finde das überhaupt nicht gut, das ist das selbe wie ich auch manchmal denke:

Ich denke das Die USA oder China sich manchmal denken das die anderen ihren Teil am Klimaschutz zusätzlich übernehmen sollen.

Man kann doch nicht selbst in Sauß und Braus leben und anderen dann das Autofahren verbieten.

Also bei dieser Entscheidung ist die gute alte Queen etwas zu weit gegangen.

Mfg

Marco
  
:: Marco :: Beiträge 100:: -0.05 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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