Zu welchen Tageszeiten liest Du denn? Jeder Mensch hat in seinem Biorhythmus Phasen, in denen er müder ist und andere, in denen er leistungsfähiger und voll aufnahmebereit ist. Nach dem Mittagessen werden zum Beispiel sehr viele Menschen müde. Wie stark sich das auswirkt, hängt auch davon ab, was man dann macht. Wenn Du Dich nach einem guten Essen also gemütlich hinsetzt oder sogar hinlegst, ist es kein Wunder, dass Dir schnell die Augen zufallen. Der Körper ist mit der Verdauung beschäftigt, meist sackt auch der Blutdruck dadurch ein wenig ab und dann noch Lesen, da kann es schon mal passieren, dass einem die Augen ganz von selbst zufallen.
Genauso abends; der tag war anstrengend, man freut sich auf einige ruhige, gemütliche Stunden. Die Anspannung, die einen den Tag über aber so prima wachgehalten hat, fällt nun komplett und auf einmal von einem ab. Schon ist man müde und könnte auf der Stelle und im Stehen einschlafen, obwohl man eigentlich etwas anderes tun wollte.
Aber das Gute ist: Diese müden Phasen halten meist nur sehr kurz an. Das Mittagstief verfliegt zum Beispiel prima, wenn man einfach einige Schritte spazieren geht, frische Luft wirkt nämlich Wunder. Und dann kann man auch ein Buch zur Hand nehmen und länger als fünf Minuten lesen.
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:: Morgaine
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