Wissenschaftler des MIT stellten jetzt ein neues Verfahren zur Stromgewinnung vor mit dem aus normalen Müll mittels Bakterien Strom gewonnen werden kann. Dahingehend wurde auch ein neues Ladegerät angeboten, mit welchem aus Haushaltsmüll Strom erzeugt werden soll – in diesem sollen Bakterien durch die Zersetzung der pflanzlichen Reste (Zellulose) Energie erzeugen können.
Diese möglicherweise stinkende Art der Energiegewinnung sei nicht direkt für Industrieländer vorgesehen, sondern mehr für Entwicklungsländern, wo dadurch Strom gewonnen werden könnte, vorzugsweise Länder, in denen teilweise nicht einmal 1 % der Bevölkerung an ein Stromnetz angeschlossen sind. Durch den hohen Anteil an Zellulose in diesen Ländern am Müllaufkommen sei dort die Stromerzeugung durch Bakterien welche diese zersetzen am gewinnbringensten.
Jedoch ist die Energieausbeute die aus diesem Verfahren gewonnen werden noch sehr gering, so könnten damit beispielsweise nur Handy Akkus aufgeladen werden können, auch wenn da beim jetzigen Stand der Entwicklung Wochen dauern könnte – man nimmt jedoch an, dass man die Energiegewinnung noch um das hundertfache steigern könnte und das Endgerät am Ende nur 2 Dollar kosten solle.
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