Unter dem relativen Spread versteht man den in Prozent angegeben Preis eines Derivates um den das Derivat mindestens steigen muss, damit der Anleger das Derivat ohne Verluste an den Emittenten verkaufen kann. Das Gegenteil dazu ist der absolute Spread.
Der absolute Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (=Kaufkurs) und dem Briefkurs (=Verkaufkurs). Der absolute Spread ist Abhängig vom Emittenten, dem Bezugsverhältnis und der Volatilität sowie der Moneyness.
Im gleichen Zusammenhang benutzt man den Begriff der Geld-Brief-Spanne. Sie ist die in Euro ausgedrückte Differenz des gestellten Ankaufskurs und des Verkaufskurses. Hier gilt, je höher die Geld-Brief-Spanne, desto geringer der Kursgewinn.
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:: Julian
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