Laut einer Studie des Auto Club Europa (ACE) nehmen es viele mit der Kindersicherheit im Auto immer noch nicht allzu ernst – so sei jedes 5. Kind entweder falsch oder gar nicht angegurtet. Auch würden knapp 28 % der Kinder trotz der Anwesenheit eines Erwachsenen das Auto auf der gefährlichen statt auf der sicheren Fahrbahnseite verlassen, also dass sie nicht zum Bürgersteig hin, sondern auf die Straße hin aussteigen.
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Der ACE bezeichnet dies als grobe Fahrlässigkeit, wenn Eltern teilweise aus Bequemlichkeit nicht ausreichend auf den Schutz ihrer Kinder achten würden – vor allem da das Unfallrisiko so um das 7fache ansteigt. Da Kinder weniger wiegen als ein Erwachsener vervielfacht sich ihr Gewicht bei einem Aufprall mit einem anderen Fahrzeug bei nur 30 km/h bei einem Kind von 45 Kilo auf 1000 Kilogramm, was gleichbedeutend mit einem ungebremsten Sturz aus 4 Metern Höhe wäre. Das amtlich genehmigte Rückhaltesystem, das für Kinder unter 1, 50 m Körpergröße und für Kinder unter dem 12. Lebensjahr vorgeschrieben ist wird auch nur selten benutzt.
ADAC: Jede vierte Baustelle nicht ausreichend gesichert
Laut einer Untersuchung des ADAC sei durchschnittlich jede vierte Baustelle auf europäischen Autobahnen nicht ausreichend gesichert – von 50 Langzeit Baustellen in ganz Europa vielen ganze 13 mit dem Urteil mangelhaft oder sehr mangelhaft durch. Hier wurde vor allem die Verkehrsführung, Beschilderung, Markierung, sicherheitsrelevante Einrichtungen sowie Anforderungen bei Dunkelheit bewertet.
8 von diesen 50 Baustellen befänden sich in Deutschland und davon fielen 3 durch.
Die drei Baustellen in Deutschland sind
- der Bauabschnitt auf der A14 bei Halle
- der Bauabschnitt auf der A9 bei Weißenfels (Leipzig)
- der Bauabschnitt auf der A2 bei Bad Eilsen (Dortmund – Hannover)
Zudem forderte der ADAC Autofahrer dazu auf, Tempolimits und Verbotsschilder an Autobahnbaustellen ernst zu nehmen und bei Unsicherheit die rechte Spur statt der linken zu benutzen, da die rechte Spur meist breiter als die linke sei, weil sie auch geeignet sein müssen um LKWs problemlos Platz zu bieten.
Außerdem sollte man innerhalb von Baustellen nur dann überholen, wenn man sich dies zutraut – und dann nicht an Zeit sparen. Dies kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich schon einige Male erlebt habe, dass ein „Schleicher“ die linke Spur minutenlang blockierte, weil er sich nicht traute oder nur im Schneckentempo, einen LKW zu überholen, was die Aggressivität der Fahrer hinter ihm sichtlich erhöhte und sie anfingen zu drängeln.
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