vom 02.01.2006
Talkteria: Aufhören mit Rauchen
zu twitter Link in delicious speichern

Aufhören mit Rauchen

Forum: Gesundheit & Beauty

 Seite 1, 2   
Ich habe mir nun fest vorgenommen mit dem Rauchen aufzuhören. Von Psycho Büchern wo ständige Wiederholung von Sätzen und Worten Heilung bringen soll, halte ich nichts. Hat vielleicht jemand ein paar praktische Tipps aus dem täglichen Leben, wie man die Nikotinsucht bekämpfen kann?

Wäre sehr dankbar.
  
JamesBond :: JamesBond :: Beiträge 203:: 0.16 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
ich hatte es damals so gemacht ... Wenn ich Lust hatte eine zu rauchen, hab ich mir ein Päckchen gekauft, eine geraucht, mich geärgert überhaupt geraucht zu haben und anschliessend das Päckchen weggeworfen. Auf der Dauer sind das sehr teure Zigaretten!

Das Problem ist meiner Meinung, dass wenn man mit Freunden unterwegs ist, die Rauchen. Dann muss man schon sehr darauf achten "Ne, danke" zu sagen und nicht schwach zu werden. Wenn man erstmal ein paar Tage ohne Rauchen ausgehalten hat, verschwindet das Bedürfnis nach einer Zigarette von allein.
  
:: René :: Beiträge 4:: 2.30 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
sag auch Deinen Freunden und Bekannten Bescheid, dass Du dabei bist aufzuhören. Sie sollen dann wenn möglich etwas Rücksicht nehmen, Dir z.B. keinen Qualm ins Gesicht pusten oder Dir eine Zigarette anbieten.
  
:: Term :: Beiträge 16:: 5.73 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Suche dir ein Hobby das dich vom Rauchen ablenken lässt
  
:: saschy85 :: Beiträge 45:: 17.57 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Naja aber mit der Ablenkung durch ein Hobby ist es ziemlich schwierig gestellt, wenn man dazu eigentlich keine Zeit hat. Bei mir würde zB auch ein neues Hobby nicht helfen, da ich eher rauche um Zeit zu überbrücken und solche Situationen kommen ja immer vor im Alltag. Wenn ich auf Bahn warte, wenn ich irgendwo anders warte, nach dem Essen, beim Kaffee trinken,...
  
:: Sippschaft :: Beiträge 7605:: 172.90 Talkpoints :: Auszeichnung für 5000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Leider helfen da auch kaum Ratschläge. Man muss es jedenfalls versuchen. Ich für meinen Teil rauche seit ziemlich genau einem halben Jahr nicht mehr.

Habe schlagartig und ohne besonderen Grund aufgehört - das war zumindest für mich das beste, trotz ziemlichem Kettenraucherdasein - naja, vielleicht übertreibe ich auch. Aber eins war vorher definitiv klar: ohne geht nicht, maximal mit Kind im Bauch. Das Kind lässt noch lange auf sich warten und es scheint trotzdem zu funktionieren.
  
:: definitionofmay :: Beiträge 79:: 17.82 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Zwar rauche ich jetzt wieder, aber ich habe vor zirka zwei Jahren bereits einmal aufgehört, was eigendlich auch ganz einfach war, obwohl ich bereits drei Jahre lang Raucher war. Am besten du brichst mit jeden Gewohnheiten, das heißt, wenn du auf dem Weg zur Arbeit eine Geraucht hast, lass es bleiben, wenn du zu anderen, fixierten Gelegenheiten aufgehört hast, lass es bleiben!

Auch wichtig ist es, langsam auf zu hören, sich also am besten immer an weniger Zigaretten zu gewöhnen, so ist das ganze einfacher. Schwer wird es natürlich, wenn du auf Partys oder ähnlichem bist, oder andere vor dir rauchen. Doch wenn du die richtige Motivation hast (bei mir WAR es meine Freundin, deshalb rauche ich auch wieder!) dann klappt das ganze auch. Bei mir war es aber auch so, dass man besonders in Stress-Situationen schmacht bekam. Wenn ich also Streit mit meiner Freundin hatte, kam es schonmal vor, dass ich eine geraucht habe. Nur danach fühlte ich mich ganz und garnicht besser, zwar war man anfangs dann etwas beruhigter, aber es folgten die Gewissensbisse, die mir dann wiederum dabei geholfen haben, nicht wieder zu rauchen. Auch schmeckt es nach einer Zeit wirklich nicht mehr, also erinnere dich immer wieder daran, dass es dir wirklich und wahrhaftig nichts bringt. Dann klappt das ganze auch. Und ärger dich nicht wenn du auch nach Monaten immernoch das Bedürfnis nach ein oder zwei Zigaretten hast, je länger du schon rauchst, je mehr du geraucht hast und je extremer dein Körper das Gegengift für Nikotin produziert desto schwieriger ist die ganze Prozedur!

Und lass die Finger weg von Therapien, Nikotin-Plastern oder -Kaugummies oder ähnlichen! Aber aufpassen: Wenn du aus Langeweile geraucht hast, dann fang bloß nicht dan zu essen, kau besser normale Kaugummies oder besser noch, gewöhn deinem Geist etwas anderes an, dass er dann in Zeiten der Langeweile will, bloß kein "Kauen", geht dann nur nach hinten los und du hast dann mit Übergewicht zu kämpfen, was genauso schädlich für deine Gesundheit ist. Das mit dem Zunehmen ist wirklich kein Gerücht oder ähnliches!

Mit freundlichen Grüßen
Piromane
  
:: Piromane :: Beiträge 42:: 26.05 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich halte überhaupt nichts von irgendwelchen Psycho-Büchern, die dabei helfen sollen, mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt eine Menge Leute, die sich solche Bücher kaufen und dabei vergessen, dass sie selbst es sind, die sich bemühen müssen. Irgendwelche Bücher nehmen einem diese "Arbeit" nicht ab. Wer also ernsthaft mit dem Rauchen aufhören will und das nicht einfach nur daherschwafelt, weil er irgendwann mal gelesen hat, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, benötigt dafür keine Bücher, aber einen starken Willen.

Zunächst solltest du dich fragen, ob du selbst wirklich aufhören willst. Falls du noch nicht so weit bist, dass du selbst es auch willst, wirst du kaum erfolgreich sein. Ich habe viel zu selten in meinem Leben geraucht, um überhaupt annähernd in den Bereich einer Sucht zu kommen. Daher kann ich dieses gierige Verlangen nach Zigaretten grundsätzlich nur schwer nachvollziehen. Ich wusste immer, dass ich keine Lust habe, jeden Tag oder jede Woche zu rauchen und mich davon abhängig zu machen und schließlich bei zwei Bigpacks am Tag zu landen. Der Wille spielt also eine entscheidende Rolle - nicht nur bei der Entscheidung für die Nikotin-Sucht, sondern auch beim Aufhören.

Falls du dir sicher bist, dass du mit dem Rauchen aufhören willst, bringt es eigentlich sehr wenig, wenn du dir einen möglichst schonenden Übergang auf dem Weg zum Nichtraucher bereiten willst. Der kalte Übergang vom Raucher zum Nichtraucher gelingt erstaunlicherweise immer wieder den Menschen, die wirklich aufhören wollen. Falls dein Wille also wirklich ernsthaft gemeint ist, schmeiß die letzte Schachtel in den Müll und akzeptiere, dass du erst einmal einen ordentlichen Jieper auf eine Zigarette haben wirst. Wichtig ist es, standhaft zu bleiben und diesem Verlangen nicht nachzugeben. Ich denke nicht, dass es etwas bringt, wenn du versuchst, dich krampfhaft von diesem Verlangen abzuhalten. Wenn man sich allein darauf verlässt, wird es immer wieder Momente geben, in denen man leicht schwach wird. Man kann ja schlecht 24 Stunden des Tages komplett verplanen. Drei Minuten für die eine oder andere Zigarette sind eigentlich immer irgendwie drin, und diese Zeit wird man sich auch nehmen, wenn man nicht voll und ganz willens ist, das Rauchen aufzugeben.
  
Cologneboy2009 :: Cologneboy2009 :: Beiträge 8463:: 120.07 Talkpoints :: Auszeichnung für 5000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich rauche mittlerweile auch wieder (und leider relativ viel), habe aber vor rund 3 Jahren für ein halbes Jahr aufgehört. Damals bin ich beim meiner Entwöhnung so vorgegangen: Zum Einen habe ich einen Zeitpunkt gewählt wo ich mich psychisch und physisch sehr ausgeglichen gefühlt habe und ich wusste, dass ein guter Zeitpunkt ist um mein Vorhaben umzusetzen. Andererseits habe ich mir damals erlaubt jedem Gusto nach Essen nachzugeben (wenn ich schon auf die Zigaretten verzichten musste) und bin daher immer wieder mal beim McDonald gelandet - wobei ich gewichtsmässig eher ein Leichtgewicht bin und daher keine Angst vor bösen Überraschungen und ein paar Kilos mehr hatte.

Außerdem habe ich mir selbst immer wieder eingeredet, dass dieses schier unerträgliche Verlangen nach Zigaretten nur in ganz konkreten Situation auftritt, also zum Beispiel beim Kaffee oder nach dem Essen, und man diese wenigen Minuten einfach nur nicht nachgeben darf. Waren es Anfangs noch elendslange 7 Minuten, wo ich meine Sucht kaum bändigen konnte, sind es dann nur mehr rund 3 Minuten gewesen wo ich an nichts anderes denken konnte als an den Zug von einer Zigarette. Kaum waren diese wenigen Minuten vorüber, konnte ich mich wieder mit anderen Dingen beschäftigen und musste mich nicht ständig damit auseinander setzen, wie man sich am Besten ablenkt um nicht daran zu denken. Ich glaube, dass viele Raucher denken, dass man ständig mit seiner Sucht kämpft. Meine Vermutung ist aber, dass man, wie oben erwähnt, nur in bestimmten Situationen und für wenige Minuten dieses extreme Verlangen hat, diese Zeit mit starkem Willen überstehen muss und nach so einer Zigaretten-Gusto-Phase wahnsinnig stolz ist nicht nachgegeben zu haben. So hat's bei mir jedenfalls mit dem Aufhören geklappt!
  
:: Ronja :: Beiträge 180:: 31.48 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hilfsmittel gibt es da viele: Akkupunktur, Hypnose, Nikotinkaugummi und Pflaster. Auch eine Ersatzbeschäftigung wie das Klicken eines Kugelschreiberknopfes wenn der Drang zu Rauchen übermächtig wird, sollen ja angeblich helfen. Ich glaube aber dass nur Leute auf solche und ähnliche Hilfsmittel zurückgreifen müssen, bei denen es nicht „klick“ gemacht hat.

Viele Raucher wollen aus „den Falschen Gründen“ das Laster aufgeben, wobei ich damit lediglich ansprechen will, dass diese Gründe selten zum Erfolg führen, nicht aber wirklich falsch sind. Die logisch begründete Feststellung: „Rauchen ist ungesund und kostet viel Geld“ hilft den wenigsten ihre Entscheidung, künftig rauchfrei zu leben, auch durchzuziehen. Denn eigentlich wollen die meisten Raucher gar nicht aufhören weil ihnen das Rauchen „schmeckt“, „Spaß macht“, die „Entspannung fördert“ oder zum gemütlichen Plausch „einfach dazugehört“. So wird der Verzicht zur Qual und eine Hilfestellung muss her. Wer dann nicht über einen eisernen Willen verfügt wird höchst wahrscheinlich rückfällig.

Erst wenn der Raucher wirklich nicht mehr will (!), es ihm also widerstrebt immer nach einem Plätzchen zu suchen wo er rauchen darf oder dafür sorgen zu müssen dass der Nachschub nicht ausgeht, er sich immens über die Preise ärgert und einfach nicht mehr einsieht sie zu bezahlen, vielleicht sogar wirklich um seine Gesundheit bangen muss oder eine Verantwortung gegenüber einem kleinen Menschlein durch eine Schwangerschaft entsteht usw., sind die Chancen gut, dass er es auch ohne Bücher und ähnliches durchsteht. Denn dann sind die „Suchtattacken“ erträglich – schließlich setzt man sich dem „Leiden“ aus voller Überzeugung aus. Meiner Meinung nach muss der Entschluss, das Rauchen aufzugeben also quasi unbewusst getroffen werden – sie entsteht von selbst und nicht durch die Überredungskünste Dritter oder logische Überlegungen. Der „klick“ macht den Unterschied.
  
ichwars :: ichwars :: Beiträge 548:: 9.51 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
Zum antworten bitte einloggenjetzt anmelden Um ein neues Thema zu erstellen bitte einloggen
   
Seite 1 von 2 Seite 1, 2 
   
   
 
Talkteria.de Web

Erweiterte Suche
 
 
Weitere interessante Themen:
 
Arbeitnehmerbeteiligung
2183mal aufgerufen · 2 Antworten · Forum: Beruf & Bildung
Richtiger Umgang mit Google.
3519mal aufgerufen · 4 Antworten · Forum: Computer & Internet
Wer kann mir guten Webspace empfehlen?
8952mal aufgerufen · 17 Antworten · Forum: Computer & Internet
Was kann man bei Muskelkater tun?
9584mal aufgerufen · 11 Antworten · Forum: Gesundheit & Beauty
Erdbeerlimes einfach selber machen!
43505mal aufgerufen · 8 Antworten · Forum: Essen & Trinken
  mehr interessante Themen

 

 

 

   
Startseite :: Nach oben  
   
Impressum :: Datenschutz :: Blog RSS Powered by phpBB
   
Topthemen Themenübersichten 12 11 10 09 08 07 06 Copyright © 2000 - Talkteria, das Internetforum!