vom 17.09.2007
Talkteria: 500 Millionen-Urteil gegen Microsoft bestätigt
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500 Millionen-Urteil gegen Microsoft bestätigt

Forum: Politik & Gesetz

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Heute morgen wurde das Urteil gegen Microsoft bestätigt. der Konzern wurde beschuldigt, sein Betreibssystem Windows mit dem MediaPlayer in unzulässiger Weise verbunden zu haben und somit Konkurrenten den Zugang zum Kunden erschwert zu haben.
Zudem wurde die Veröffentlichung technischer Einzelheiten bestätigt, damit Konkurrenzprodukte besser angepasst werden können.
Aber was soll der normale User ohne Windows und Office machen? Die meisten kennen doch keine Alternativen, selbst wenn diese kosntelos sind werden sie kaum genutzt. Und das,obwohl sie qualitativ dem "Original" mindestens gleichwürdig sind.
Ich nutze zumindest FireFox und nebem dem MediaPlayer auch andere Software. Aber wirklich auf Microsoft verzichten möchte ich nicht, dazu bin ich viel zu faul. Hauptsache das Ding läuft, hat keine Viren usw und damit hat es sich dann a uch erledigt.
  
betty :: betty :: Beiträge 1465:: 16.10 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Naja, ich finde das Urteil jetzt auch etwas doof ...
Oder wird jetzt bald VW zu 500Mio strafe verurteilt weil der Turbolader und die Felgen von BMW nicht draufpassen

Naja, Microsoft werden die 500Mio€ nichts ausmachen ist für die sowieso eher Peanuts ... Können die noch in Revision gehen?
  
:: grossmann :: Beiträge 53:: 12.84 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ja ist das nicht schon die Revision gewesen? Das Urteil an sich ist doch schon alt es wurde jetzt eben nur noch einmal bestätigt.

Also ich finde Microsoft und deren Produkte auch nicht so pralle aber da die nunmal Standard sind, ist es eben oft umständlicher Konkurrenzprodukte zu benutzen. Aber den Media Player nutze ich auch nicht, dafür gibts ja Winamp

Naja 500 Millionen Euro sind erstmal extrem viel Geld, auch für Microsoft. Natürlich gehen die davon nicht pleite und es tut ihnen in dem Sinne dann auch nicht weh, aber eine hohe Strafe ist es auf jeden Fall. Außerdem kann das Urteil auch noch mal einen hohen Imageschaden bedeuten.
  
:: Jack R :: Beiträge 893:: 1.13 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
grossmann hat folgendes geschrieben:
Naja, ich finde das Urteil jetzt auch etwas doof ...
Oder wird jetzt bald VW zu 500Mio strafe verurteilt weil der Turbolader und die Felgen von BMW nicht draufpassen

Naja, Microsoft werden die 500Mio€ nichts ausmachen ist für die sowieso eher Peanuts ... Können die noch in Revision gehen?


Klar die 500 Mio ist für Bill Gates gar nix; es ging aber hauptsächlich darum, dass Microsoft jetzt technische Einzelheiten über ihre Programme rausrücken müssen. Das wird dann Bill Gates etwas mehr schaden, da dadurch mehr Konkurenzsoftware erscheinen wird!
  
:: Killyouridols :: Beiträge 463:: 11.42 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Die 500 Millionen zahlt auch nicht Bill Gates, der sich ja grötenteils zurückgezogen hat, sondern Microsoft, die das ganze dann von der Steuer absetzen werden und so wiederbekommen - also im Grunde zahlt die Strafe der amerikanische Steuerzahler.

Das Problem ist, @grossmann, dass Microsoft im Gegensatz zum umstrittenen deutschen Autobauer eine Monopolposition hat und der Vergleich derbe hinkt - Denn in und an einen VW kann ich diverse Teile anderer Hersteller implementieren, ohne dass mir VW Steine in den Weg legt - außerdem wäre das so, als ob mir VW den ganzen Wagen komplett liefert und ständig selber nachrüstet, um alle Konkurrenzprodukte auszuschalten.
  
Subbotnik :: Subbotnik :: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints :: Auszeichnung für 5000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Naja, die Geldstrafe ist nun wirklich nicht das Problem. Viel entscheidener düfte die offenlegung von technischen Hintergrunddetails sein. Denn So kann die Konkurenzsoftware tiefer eingreifen und besser implementiert werden. Die Folge wird sein, das mehr Software anderer hersteller zur Verfügung gestellt werden kann, welche dann ja auch warscheinlich gekauft wird. Dadurch verliert MS ja auch weiteres Geld- Und das dürfte sich im laufe der Zeit richtig sammeln, dagegen sind dann die 500 Mio echt taschengeld.
  
:: Witchmaster :: Beiträge 6:: 2.02 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hi

ja ich gehe auf mal davon aus das es Microsoft vom Geld her nicht wirklich juckt, aber ihr Ruf? Immer wieder müssen die sich verklagen lassen und dann kräftig zahlen.

gruss
  
:: kingofsony :: Beiträge 159:: 8.49 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
kingofsony hat folgendes geschrieben:
Hi

ja ich gehe auf mal davon aus das es Microsoft vom Geld her nicht wirklich juckt, aber ihr Ruf? Immer wieder müssen die sich verklagen lassen und dann kräftig zahlen.

gruss


Egal,was für einen Ruf Microsoft hat,der Umsatz mit den Produkten wird immer da sein.Das hat man in den letzten Jahren ja gesehen.
Und wenn die Geldstrafe wegen dem Mediaplayer vom Tisch ist,kommen wieder andere,um den Leuten von Microsoft in die Suppe zu spucken.Das ist nunmal die Realität.
Das tut der Popularität aber keinen Abbruch.

Deswegen werden die zig Millionen Anwender nicht gleich das Windoof vom Rechner schmeissen,oder sich nie wieder Microsoft-Produkte kaufen.
  
:: Tohoe :: Beiträge 57:: -0.42 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hmm, Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich dazu denken soll. Natürlich hat Microsoft gegen das Gesetz verstoßen, natürlich hat das Gericht recht, aber trotzdem, Fünfundneunzig Prozent der Haushalte in Europa arbeiten mit Windows, überwiegend mit XP oder vista. Dass Microsoft damit eine sehr gro0e Monopolstellung hat, ist unumstritten. oder? Aber der ganze Prozess geht doch darum, dass sich Microsoft weigert, den Media Player aus dem Betriebssystem zu nehmen, um den Markt ein bissehn zu neutralisieren.

Das wäre meines Erachtens auch nciht falsch, denn eine Monopolstellung ist nie gut für den Verbraucher, Denn wenn sich eine Firma auf ihren Lorbeeren ausruhen kann, steigt der Preis und die Qualität sinkt. Deswegen möchte ich auch, dass möglichst bald neue Betriebssysteme auf den Markt kommen, damit das Geschäft um die Computer etwas ausgeglichener wird. Ich glaube auch, dass Microsoft seit Windows 2000 keinen allzugroßen Vorsprung erzielt hat. Das würde sich definitiv bei Konkurrenz ändern. Beim Office sieht es da schon anders aus. Da gab es einige gute Änderungen. Also Fazit: Die Strafe zeigt Microsoft wo es in Europa langgeht und wie weit sie gehen dürfen. Das das Microsoft höchstens kitzelt ist auch klar, denn am Gewinn werden diese 500 000 000 auch nichts ändern.
  
:: unlimited :: Beiträge 139:: 4.90 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Meiner Meinung nach bringt dieses Urteil wirklich niemandem etwas! Ich bin sonst auch kein großer Microsoft-Symphatisant, aber diese Entscheidung ist in meinen Augen blanker Unsinn!
Mit welchem Recht wird denn hier ein Unternehmen dafür bestraft, dass es ein Produkt mit einem zu hohen Funktionsumfang anbietet?! Werden demnächst auch Autohersteller dafür verklagt, dass sie selbst hergestellte Radios die speziell für das Auto angepasst sind in Neuwagen eingebaut ausliefern?
Wer wird denn daran gehindert sich einen alternativen Mediaplayer zu installieren? Insbesondere sollte man doch bedenken, dass viele das sowieso tun, weil andere Player bei einfacherer Bedienung gleichzeitig einen höheren Funktionsumfang und bessere Kompatibilität bieten.
Auch ein interessanter Aspekt: Liefert nicht Apple sein Betriebssystem auch mit integrierter Software zur Wiedergabe von Medien aus?

Letztenendes wird diese Strafe Microsoft nicht umbringen. Aber ob sie wirklich gut für den Kunden ist, so wie es von offizieller Stelle in der Urteilsbegründung zu hören ist, wage ich doch stark zu bezweifeln! Denn wie Microsoft diese finanzielle Einbuße (und 500 Millionen sind denke ich auch für einen Softwaregiganten wie Microsoft eine die Bilanz doch deutlich drückende Summe) wieder reinholen wird dürfte klar sein: Das wird aller Wahrscheinlichkeit nach durch den Preis beispielsweise zukünftiger Windowsversionen wieder an den Kunden weitergegeben.

Das einzig positive was ich dem Urteil abgewinnen kann ist die aufkeimende Hoffnung auf eine offizielle abgespeckte Windowsversion, die dann keinerlei Spielereien wie Media Player und ähnliches enthält, und dafür dann auch entsprechend günstiger ist. Denn die meisten von Microsoft mitgelieferten Tools benutze ich eh nie, bzw. deinstalliere sie sofort wieder...

MfG
Phantomlord
  
Phantomlord :: Phantomlord :: Beiträge 959:: 8.11 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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