Computernutzer kennen das Phänomen, wenn der Arm schwerer und schwerer wird, anfängt zu kribbeln und ein Ziehen spürbar ist und u. U. nicht einmal mehr Dinge festhalten kann – Der sogenannte Mausarm, der heutige Tennisarm bzw. Tennisellenbogen.
Was sind die Ursachen für den Mausarm?
Hervorgerufen wird er meist durch an sich leichte, aber sich ständig wiederholende Bewegungen des Ober- und Unterarmes durch das Benutzen der Maus. Die Mediziner sprechen hier bei vom RSI Syndrom (Repetitive Strain Injury Syndrome), welches bei einer Überlastung des Armes auftritt. Durch das ständige Bewegen und einseitige Belasten verkrampfen sich meist die Muskeln - es kommt zu leichten Muskelfaserrissen und Muskelfaserzerrungen, vor allem bei konstant gleicher Arbeitsweise, hier wird der Bewegungsapparat meist nicht ausreichend beansprucht oder wie gesagt zu einseitig.
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Was hilft man gegen den Mausarm ?
Normalerweise regenerieren sich die Faserrisse und -zerrungen – aber nicht immer. Wenn man seine Arbeitweise nicht umstellt, können chronische Bewegungsschmerzen, Kraftverlust, Ruheschmerzen und Sehnenscheidenentzündungen die Folge sein.
Abwechslungen sind also wichtig und andere Bewegungsmuster um den Arm zu entlasten – diese können schon durch eine andere Sitzhaltung oder gelegentlich stehende Arbeitsweise erzeugt werden. Zudem helfen oft eine Handballenauflage und ergonomische Tastatur, welche jedoch meist nur für Menschen geeignet ist, die das 10 Fingersystem beherrschen, mit „Füßchen“, welche das Anstellen der Tastatur und ein komfortableres Schreiben ermöglichen. Um ergonomisch und ohne Probleme arbeiten zu können ist es auch wichtig, aus den Unterarmen heraus zu arbeiten. Hierbei sollte man einen Winkel von 90 Grad zwischen Ober- und Unterarm beachten.
Die Maus sollte auch am richtigen Fleck zu finden seien, also in einer guten Reichweite – die Entfernung zwischen Maus und Tastatur sollte daher so kurz wie möglich ausfallen, als Maß kann man hier die Schulterbreite nehmen, auch wenn viele Tastaturen schon breiter als diese sind. Durch abwechselnde Bewegungen der Maus, mal mit dem Unterarm, mal mit der Hand, wirkt man dem Mausarm auch entgegen – hier werden jeweils andere Muskelpartien angesprochen. Zudem kann man Shortcuts verwenden um sich das Bedienen mit der Maus zu ersparen oder den Doppelclick auf die mittlere Taste zu verlegen.
Wenn alles nichts hilft, gibt es noch Entspannungsübungen, welche man anwenden kann um den Arm, die Hände und die Schultern zu lockern, auch wenn es vielleicht etwas komisch aussieht. So sollte man die Arme ausstrecken, die Faust öffnen und schließen, die Finger spreizen und die Hand einmal ausschütteln – dies regt die Durchblutung wieder an.
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