@karlchen66
Ich habe dir auf der ersten Seite schon eine Aussage zitiert, wo du genau diese Behauptung aufstellst, das Frauen eben nur das studiert haben. Jetzt kommt die Aussage, das dadurch mehr Personal vorhanden war und es dadurch mehr Einrichtungen gab. Das ist ausgemachter Blödsinn. Und die Gründe warum es in der DDR mehr solcher Einrichtungen gab liegen dort, weil der Staat auf die Frauen als Arbeitskraft angewiesen war.
Man hat also die Grundlagen geschaffen, damit die Frauen schnellstmöglich wieder an ihren Arbeitsplatz zurück kamen, wenn sie ein Kind bekommen hatten. Auch das es in Meck-Pomm nur Kindererziehung und Landwirtschaft gab ist nicht wirklich richtig. Denn diese Region war schon immer, besonders an der Küste, Urlauberregion, welche auch entsprechend andere Berufe brauchte.
Auch deine Aussage zum Abitur ist nicht richtig. Denn viele hatten die schulischen Vorraussetzungen, aber immerhin musste damals die Schule und der Rat des Kreises zustimmen, das man das Abitur machen durfte. Und Kinder deren Eltern irgendwie bei der Kirche arbeiteten oder nicht ganz so linientreu waren und entsprechende Vermerke dazu in ihren Akten hatten, waren damit schonmal raus aus dem Rennen.
Genauso wie Jungs, die sich nicht gleich für 3 Jahre Armee verpflichtet haben, durften kein Abitur machen. Und das ist ein Grund, warum an den DDR-Hochschulen auch in den Männerberufen mehr Frauen waren.
Aber wie gesagt, die Menge der Krippen- und Kitaplätze war eben so hoch, weil es volkswirtschaftlich notwenig war, das die Frauen arbeiten gingen. Und nicht weil man massig Personal unterbringen musste.
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