Eine 20jährige Frau, die unter Kicher Inkontinenz litt konnte jetzt von Ärzten der Universität Kiel dank des Nervengiftes Botox, das sich bisher vor allem bei Schönheitsfans großer Beliebtheit erfreute, geheilt werden.
Bei der Kicher Inkontinenz handelt es sich um ein wenig erfreuliches Phänomen, da die Menschen die darunter leiden sozusagen bei starken Lachen ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren können – das sprichwörtliche „man macht sich vor Lachen in die Hose“. Die Kicherinkontinenz wird meist familiär übertragen und tritt bei 13 % aller Frauen auf. Bisher sind Therapieversuche und Heilungsansätze relativ erfolglos gewesen – bis man die Patientin mit Botulinumtoxin A – Botox – behandelte, welches ihr in den Blasenmuskel injiziert wurde. Danach litt sie selbst bei starken Lachanfällen nicht mehr unter ihren bisherigen Beschwerden.
Derzeit sie die Injektion von Botox jedoch noch kein zugelassenes Gefahren bei Blasenschwäche, auch wenn dieser Fall ein äußerst erfolgreicher und erfolgversprechender Modellversuch war – die Ärzte wunderte das wenig, denn diese Behandlung ist bereits aus dem Ausland bekannt, wo auch Studien vorlegen, die die Sicherheit und hohen Erfolg der Therapie bei Blasenschwäche und Blasenentleerungsstörungen belegen. Da jedoch auch Verhaltenstherapie und andere Wirkstoffe bisher teilweise zum Erfolg führten, wird die Anerkennung und Zulassung des Verfahrens in Deutschland wohl noch etwas dauern.
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