Füller schreibt nach Lagerung / langer Liegezeit nicht mehr

vom 29.03.2009, 00:39 Uhr
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Hallo!

Ich habe einen alten füller in der Schublade gefunden. Früher habe ich immer gerne mit ihm geschrieben. Aber habe ihn nun jahrelang nicht mehr gebraucht. Da ich aber mittlerweile auch gerne mal mit einem Füllfederhalter schreiben würde bzw. wieder schreiben würde, habe ich eine neue Patrone hineingegeben und der Füler schreibt einfach nciht mehr. Ich habe auch auf die Patrone gedrückt, dass die Tinte sich in den Füller "saugt". Aber nichts. Nach einem Buchstaben ist die Tinte wieder weg.

Wie bekomme ich den Füller wieder flott oder ist er kaputt? Es ist ein Füller aus einem Schreibset von der Firma Parker. Ich habe sogar Orginalpatronen von Parker gekauft. Aber nichts geht mehr. Kann man den Füller heiss auswaschen oder schadet es ihm noch mehr? Gibt es Tintenfüllerreinigungsmittel oder ähnliches?
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» Diamante » Beiträge: 33525 » Talkpoints: 15,79 »


Normalerweise dürfte das den Füller nicht weiter stören, wenn du ihn einmal richtig unter Wasser durchspülst. Anschließend trocknen lassen, dann die Patrone wieder hinein. Evtl. musst du auch auf die Feder etwas Tinte geben. Achte darauf, dass die Patrone richtig angepiekst ist und richtig sitzt. Sonst ist der Tintenfluss behindert.

Früher, als ich noch zur Schule ging und mit Füllern schrieb, funktiionierte das jedenfalls immer. Ich hab sogar Bekannte, die den Füller zum säubern mit in den Geschirrspüler packen heutzutage!
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» Mandylein » Beiträge: 1497 » Talkpoints: 1,74 »

Hallo!

Die Patrone sitzt richtig und ausgewaschen habe ich ihn auch grade einfach mal. Aber ich denke, dass ich es heiss machen müsste , damit die trockene Tinte aus der "Pipeline" des Füllers geht. Aber ich weiß halt nicht, ob er auch Hitze so gut abhalten kann. Meinst du wirklich, dass ich ihn mal mit in die Spülmaschine geben sollte? Das ist aber doch sehr heiss darin.

Es ist ja auch kein moderner Füller von "heutzutage" Es ist ein altes Gerät. Bestimmt 20 Jahre alt und richtig nostalgisch. Ich befürchte, dass in der Spülmaschine die goldene Farbe abgehen könnte.

Ich habe hier noch Waschbenzin. Ob man es mal versuchen sollte eine leere Patrone mit Waschbenzin zu füllen und dann in den Füller stecken und auf die Patrone drücken, dass der Füller "durchgepustet" wird?
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» Diamante » Beiträge: 33525 » Talkpoints: 15,79 »


Naja, mit der Spülmaschine, daß würde ich auch nicht so wirklich getrauen. Dann erstmal Wasser zum durchspülen, kein kaltes, sondern so warm, dass du noch mit der Hand drunter fassen kannst. Könnte auch sein, dass du ihn ein wenig darin einweichen musst.

Dann aber pass auf, dass da nichts abfärbt, abblättert etc. weil es ja ein älterer ist wie du sagst und auch mit Goldfarbe. Er könnte von zuviel Wasserkontakt auch rosten.
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» Mandylein » Beiträge: 1497 » Talkpoints: 1,74 »

Normalerweise sollte es ausreichen, den Füller mit heißem Wasser durchzuspülen. Ich habe es, wenn nötig, den Füller immer unter fließend heißem Wasser durchgespült. Das hat eigentlich gut funktioniert. Allerdings muss man dann den Füller etwas austrocknen lassen.

Die Spülmaschine würde ich nicht verwenden, denn gerade bei einem solch alten Modell muss man ja wirklich damit rechnen, dass der Füller dabei leidet.
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» JotJot » Beiträge: 13860 » Talkpoints: 7,44 »

Mit warmen Wasser würde ich nur hantieren, wenn alles andere fehlgeschlagen hat, denn danach muss der Füller erstmal sehr gut austrocknen, das Problem ist, das das gleiche Problem dann auch wieder auftreten kann, weil der Schwamm im oben Teil unter der Feder dadurch auch wieder austrocknen kann.

Die beste Möglichkeit wäre, einen Konvertor für diesen Füller zu kaufen und natürlich die passende Tinte, um dann die Tinte durch die Feder in den Konvertor zu bekommen. Vorteile dadurch sind, das die Feder und der Schwamm zum einen gereinigt wird, zum anderen aber auch, weil der Schwamm dadurch wieder getränkt wird (dieser dürfte durch die doch sehr lange Lagerung einfach knochentrocken sein und der Druck aus der Tintenpatrone reicht einfach nicht mehr aus, um den Schwamm wieder zu durchdringen, die Folge ist, das der Füller wie eingetrocknet aussieht).
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» Entertainment » Beiträge: 3664 » Talkpoints: -8,83 »


Dass der Füller nicht mehr so richtig schreiben will, liegt wirklich daran, dass er über die ganzen Jahre wahrscheinlich einfach total ausgetrocknet ist, da hilft es dann auch wirklich nicht mehr, wenn du ein wenig auf die Tintenpatrone drückst. Das kannst du mit Blumen vergleichen: Wenn eine Blume beziehungsweise die Blumenerde wirklich ausgetrocknet ist, zieht das Wasser auch einmal nicht richtig ein, weil die Erde einfach schon zu trocken ist.

In diesem Fall hilft wahrscheinlich nur, den Füller einfach einmal in Wasser einzuweichen, sodass sich der Füller wirklich erst einmal vollsaugt, wenn auch nur mit Wasser. Aber dann ist er ein wenig feucht und wird auch die Tinte aufnehmen können, auch wenn es die Tinte wahrscheinlich erst einmal ein wenig wässerig sein wird, weil das Wasser auch erst heraus muss.

Für die Zukunft kann ich dir nur raten, Füller niemals liegend und auch nicht mit leerer Tintenpatrone zu lagern. Sie sollte grundsätzlich mit der Feder nach unten in einem Glas stehen, denn hält sich die Flüssigkeit länger, sprich: Der Füller trocknet nicht so schnell aus.
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» JulietMay » Beiträge: 1081 » Talkpoints: -0,09 »

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